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  • DER ZWEITE BRIEF DES APOSTELS PAULUS AN DIE GEMEINDE IN THESSALONICH (2. Thessalonicherbrief)
  • 2.Thess 3,3

Abschließende Bitten und Wünsche

31Im Übrigen: Betet für uns, Brüder und Schwestern! Bittet darum, dass die Botschaft des Herrn* sich rasch verbreitet und überall so wie bei euch mit Dank gegen Gott angenommen wird.

2Bittet auch darum, dass Gott uns vor den Anschlägen böser und schlechter Menschen rettet. Denn nicht alle nehmen den Glauben an.

3Doch der Herr ist treu. Er wird euch stärken und vor dem Bösen beschützen.

4Er gibt uns auch das Vertrauen zu euch, dass ihr jetzt und in Zukunft meinen Anweisungen folgen werdet.

5Der Herr richte euer ganzes Denken und Wollen darauf, dass ihr Gott liebt und standhaft zu Christus haltet.

Spezielle Mahnung: Die Pflicht zur Arbeit

6Brüder und Schwestern! Wir befehlen euch im Namen unseres Herrn* Jesus Christus: Meidet den Umgang mit allen in der Gemeinde, die die Anweisungen missachten, die sie von uns erhalten haben, und ihre täglichen Pflichten vernachlässigen.

7Ihr wisst doch selbst, wie ichA bei euch gelebt habe. Das muss euch ein Vorbild sein. Ich habe mich nicht vor der Arbeit gedrückt

ich: wörtlich wir (und entsprechend bis Vers 9); siehe Anmerkung zu 1Thess 2,5.

8und bei niemand umsonst mitgegessen. Ich habe keine Mühe gescheut und habe Tag und Nacht für meinen Lebensunterhalt gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen.

9Dabei hätte ich sehr wohl das Recht gehabt, Unterstützung von euch zu verlangen. Aber ich wollte euch ein Beispiel geben, dem ihr nachleben sollt.

10Wir haben es euch ja auch ausdrücklich gesagt, als wir bei euch waren: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.

11Nun hören wir, dass es einige unter euch gibt, die ein ungeregeltes Leben führen. Sie arbeiten nicht, sondern treiben sich unnütz herum.

12Wir ermahnen sie im Namen des Herrn Jesus Christus mit allem Nachdruck, dass sie einer geregelten Arbeit nachgehen und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen.

13Brüder und Schwestern, werdet nicht müde, das Gute zu tun!

14Wenn jemand unseren Anweisungen in diesem Brief nicht folgen will, so merkt ihn euch und geht ihm aus dem Weg, damit er sich schämt.

15Behandelt ihn aber nicht wie einen Feind, sondern ermahnt ihn als Bruder oder Schwester.B

Wörtlich: als Bruder*.

16Der Herr selbst aber, von dem aller Frieden* kommt, schenke euch jederzeit und auf jede Weise seinen Frieden. Der Herr stehe euch allen bei!

Eigenhändiger Gruß

17Zum Schluss mein persönlicher Gruß! Ich, Paulus, schreibe ihn mit eigener Hand. Dies ist meine Handschrift. Daran sind alle meine Briefe zu erkennen.

18Die Gnade unseres Herrn* Jesus Christus sei mit euch allen.