Die Elberfelder Bibel gehört auch 150 Jahre nach Drucklegung des ersten Neuen Testaments zu den führenden deutschen Bibelübersetzungen. Man schätzt an ihr vor allem ihre philologische Exaktheit. Die Worte aus dem griechischen bzw. hebräischen Grundtext werden dabei weitgehend ohne Umschreibungen wiedergegeben. Dadurch ist der Leser so dicht an den Originaltexten wie sonst bei kaum einer anderen Bibelübersetzung. Dabei ist die Elberfelder Bibel eine Bibel, die durchaus für jedermann gut zu lesen ist.
Die letzte Revision der Elberfelder Bibel wurde 1985 abgeschlossen. In den 20 darauf folgenden Jahren haben sich sprachlich manche Gewohnheiten verändert. Dies hat der Verlag zum Anlass genommen, die Bibelübersetzung noch einmal auf veraltete Redewendungen und schwer verständliche Passagen durchzusehen. Auch machten die Erfordernisse der neuen Rechtschreibregelung eine Neuausgabe der Bibel notwendig. Das Ergebnis ist die Elberfelder Bibel in der Fassung von 2006.
In <> stehen Wörter, die in der Übersetzung zum besseren Verständnis hinzugefügt wurden, im Grundtext aber keine direkte Entsprechung haben. In den Psalmen ersetzt ein doppelter Schrägstrich (//) das hebräische »sela«; vgl. Ps 3,3 Anm. 3.
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