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  • Der Prophet Sacharja
  • Sach 14,12-19

Der Tag des HERRN für Jerusalem und die Völker

141Siehe, ein Tag kommt für den HERRN, da verteilt man in deiner Mitte dein Plündergut.

2Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die GefangenschaftA ausziehen, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

w. Wegführung

3Dann wird der HERR ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht.

4Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten <liegt>; und der Ölberg wird sich von seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem sehr großen Tal, und die <eine> Hälfte des Berges wird nach Norden und seine <andere> Hälfte nach Süden weichen.

5AUnd ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azal reichen.A Und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Usijas, des Königs von Juda. Dann wird der HERR, mein Gott, kommen <und> alle Heiligen mit ihmB.

Andere üs. in Anlehnung an alte Üs.: Und das Tal Hinnom wird verstopft sein, denn das Tal Hinnom berührt seine Flanke

so mit LXX und der syr. Üs.; Mas. T.: mit dir

6Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird kein Licht sein, die prächtigen <Gestirne> ziehen sich zusammenA.

so mit der Schreibform des Mas. T.; die Leseform ist unübersetzbar; andere üs. in Anlehnung an LXX und die syr. Üs.: an jenem Tag, da wird keine Kälte sein, Frost Eis

7Dann wird es einen Tag lang — er ist dem HERRN bekannt — weder Tag noch Nacht werden; und es wird geschehen, zur Zeit des Abends, da wird Licht werdenA.

o. Dann wird ein einziger Tag sein — er ist dem HERRN bekannt —, nicht Tag und Nacht; und es wird geschehen, zur Zeit des Abends wird Licht sein.

8Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird lebendiges Wasser aus Jerusalem fließen, die <eine> Hälfte zum östlichen Meer und die <andere> Hälfte zum hinteren Meer; im Sommer wie im Winter wird es so geschehen.

9Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einzig sein und sein Name einzig.

10Das ganze Land wird sich verwandeln, <so dass es wird> wie die NiederungA von Geba bis Rimmon im Süden von Jerusalem. Jerusalem selbst aberB wird erhaben sein und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis zur Stelle des ersten Tores, bis zum Ecktor, und vom TurmC Hananel bis zu den Kelterkufen des Königs.

hebr. Araba; d. i. die Niederung, die zu beiden Seiten des Jordan und des Toten Meeres liegt

w. Es aber

so mit vielen hebr. Handschr.; Mas. T.: und zum Turm

11Und man wird darin wohnen. Und einen Bann wird es nicht mehr geben, und Jerusalem wird in Sicherheit wohnen.

12Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker plagen wird, die gegen Jerusalem in den Krieg gezogen sind: Er lässt jedem sein Fleisch verwesen, während er <noch> auf seinen Füßen steht, und seine Augen werden verwesen in ihren Höhlen, und seine Zunge wird in seinem Mund verwesen.

13Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird eine große Verwirrung von dem HERRN unter ihnen entstehen, so dass einer des anderen Hand packen und sich seine Hand gegen die Hand seines Nächsten erheben wird.

14Und auch Juda wird gegenA Jerusalem kämpfen. Da wird dann der Reichtum aller Nationen ringsum eingesammelt werden: Gold und Silber und Kleider in großer Menge.

o. in

15Und ebenso, gleich dieser Plage, wird <auch> die Plage für die Pferde, die Maultiere, die Kamele und die Esel sein sowie für alle Tiere, die in jenen Heerlagern sind.

16Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jerusalem gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubetenA und das Laubhüttenfest zu feiern.

w. um sich niederzuwerfen dem König, dem HERRN der Heerscharen

17Und es wird geschehen, wenn eines von den GeschlechternA der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubetenB; über diese wird kein Regen kommen.

w. Sippen

w. um sich niederzuwerfen dem König, dem HERRN der Heerscharen

18Und wenn das GeschlechtA Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, Bdann <wird der Regen> auch über dieses nicht <kommen>. Das wird die Plage sein, mit derB der HERR die Nationen plagen wird, die nicht hinaufziehen werden, das Laubhüttenfest zu feiern.

w. die Sippe

Andere üs. mit Textänderung: so wird über sie die Plage kommen, mit der

19Das wird die Strafe für Ägypten und die Strafe für alle Nationen sein, die nicht hinaufziehen, das Laubhüttenfest zu feiern.

20An jenem Tag wird auf den Schellen der Pferde stehen: »Heilig dem HERRN«. Und die Kochtöpfe im Haus des HERRNA werden wie die Opferschalen vor dem Altar sein;

Andere nehmen einen Schreibfehler an und lesen: im Haus Juda

21und jeder Kochtopf in Jerusalem und in Juda wird dem HERRN der Heerscharen heilig sein; und alle Opfernden werden kommen und von ihnen nehmen und darin kochen. An jenem Tag wird es keinen <Vieh>händler mehr geben im Haus des HERRN der Heerscharen.