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  • Der Prophet Jesaja
  • Jes 56,1-8

Heil für die Nationen bei Sabbatheiligung

561So spricht der HERR: Wahret das Recht und übt Gerechtigkeit! Denn mein HeilA ist nahe, dass es kommt, und meine Gerechtigkeit, dass sie offenbart wird.

o. meine Hilfe o. Rettung

2Glücklich der Mensch, der dies tut, und das MenschenkindA, das daran festhält; der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun!

w. der Sohn des Menschen, der

3Und der Sohn der Fremde, der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich sicher von seinem Volk ausschließen. Und der Eunuch sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum!

4Denn so spricht der HERR: Den Eunuchen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund,

5denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen PlatzA und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnenB geben, der nicht ausgelöscht werden soll.

o. ein Denkmal

so mit Qu.; Mas. T.: ihm; d. h. vielleicht jedem Einzelnen von ihnen

6Und die Söhne der Fremde, die sich dem HERRN angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen des HERRN zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, jeden, der den Sabbat bewahrt, ihn nicht zu entweihen, und <alle,> die an meinem Bund festhalten;

7die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen <mir> ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.

8So spricht der Herr, HERRA, der die Vertriebenen Israels sammelt: Zu ihm, zu seinen Gesammelten, werde ich noch mehr hinzusammeln.

w. ist der Ausspruch des Herrn, HERRN

Gegen die politischen und geistlichen Führer

9Kommt her, um zu fressen, all ihr Tiere des Feldes, all ihr Tiere im Wald!

10Seine Wächter sind blind, sie alle erkennen nichts. Sie alle sind stumme Hunde, die nicht bellen können. Sie träumenA, liegen da, lieben den Schlummer.

o. reden irre; d. h. im Schlaf

11Und die Hunde sind gefräßig, kennen keine Sättigung. Und das sind Hirten! Sie kennen keine Einsicht. Sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder seinem <ungerechten> Gewinn zu, ohne Ausnahme:

12»Kommt her, ich will Wein holen, und lasst uns Rauschtrank saufen! Und der morgige Tag soll wie dieser sein, herrlich über alle Maßen!«