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  • Der Prophet Jesaja
  • Jes 25,7

Loblied der Geretteten nach dem Gericht

251HERR, du bist mein Gott! Ich will dich erheben, preisen will ich deinen Namen. Denn du hast Wunder gewirkt, Ratschlüsse von fern her, Treue <und> WahrheitA.

o. Ratschlüsse seit langem, fest und zuverlässig

2Denn du hast aus einer Stadt einen Steinhaufen gemacht, die uneinnehmbare Stadt zu einem Trümmerhaufen, den Palast der Fremden, dass sie keine Stadt mehr ist; sie wird in Ewigkeit nicht <mehr> aufgebaut werden.

3Darum wird ein starkes Volk dich ehren, Städte gewalttätiger Nationen werden dich fürchten.

4Denn du bist dem Geringen eine Festung gewesen, eine Festung dem Armen in seiner Bedrängnis, eine Zuflucht vor dem Wolkenbruch, ein Schatten vor der Hitze. Denn das SchnaubenA der Gewalttätigen ist wie ein Unwetter im WinterB,

w. der Hauch o. Geist

so wahrscheinlich der ursprüngliche Text; Mas. T.: wie ein Gewitter eine Wand

5wie Hitze in einer dürren Gegend. Du demütigst das Lärmen der Fremden. <Wie> die Hitze durch den Schatten einer Wolke, so wird der Gesang der Gewalttätigen gedämpft.

Das Festmahl auf dem Berg Zion

6Und der HERR der Heerscharen wird auf diesem Berg allen Völkern ein Mahl von fetten Speisen bereiten, ein Mahl von alten Weinen, von markigen fetten Speisen, geläuterten alten Weinen.

o. von Bodensatz. — Aus ihm wird durch Läutern ein noch guter Wein gewonnen.

7Dann wird er auf diesem Berg Adie Hülle verschlingen, die das Gesicht aller VölkerA verhüllt, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist.

w. die Oberfläche der Hülle verschlingen, die alle Völker

8Den Tod verschlingt er auf ewigA, und der Herr, HERR, wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht, und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegtun. Denn der HERR hat geredet.

2 griech. Üs. lesen: in Sieg

9An jenem Tag wird man sagen: Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns rette! Da ist der HERR, auf den wir hofften! Wir wollen jauchzen und uns freuen in seiner Rettung!

10Denn die Hand des HERRN wird auf diesem Berg ruhen. Aber Moab wird unter ihm zertreten werden, wie man Stroh zertritt in einer Mistlache.

11Und breitet es seine Hände darin aus, wie der Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen, dann wird er seinen Hochmut erniedrigen trotz der <geschickten> Bewegungen seiner Hände.

12Und deine festen, hochragenden Mauern wird er niederwerfen, niederstürzen, zu Boden stoßen bis in den Staub.