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  • Der Brief an die Römer
  • Röm 13,1-7

Verhalten gegenüber der Obrigkeit

131Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten <staatlichen> Mächten! Denn es ist keine <staatliche> Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet.

2Wer sich daher der <staatlichen> Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein UrteilA empfangen.

o. Gericht

3Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der <staatlichen> Macht nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben;

4denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur StrafeA für den, der Böses tut.

w. Zorn

5Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein der StrafeA wegen, sondern auch des Gewissens wegen.

w. Zorn

6Denn deshalb entrichtet ihr auch Steuern; denn es sind Gottes DienerA, die eben hierzu fortwährend beschäftigt sind.

griech. leitourgos; das Wort wurde auch für geistliche und weltliche Amtsträger verwendet

7Gebt allen, was ihr <ihnen> schuldig seid: die Steuer, dem die Steuer; den Zoll, dem der Zoll; die Furcht, dem die Furcht; die Ehre, dem die Ehre <gebührt>!

Die Liebe als Erfüllung des Gesetzes

8Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.

9Denn das: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren«, und wenn es ein anderes Gebot <gibt>, ist in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«

10Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe.

Wandel in der Erwartung des Heils

11Und dies <tut> als solche, die die Zeit erkennen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf aufwacht! Denn jetzt ist unsere RettungA näher, als da wir zum Glauben kamen:

o. unser Heil

12Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe. Lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen!

13Lasst uns anständig wandeln wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in UnzuchtA und Ausschweifungen, nicht in Streit und EifersuchtB;

w. Bett, o. Beischlaf; gemeint sind Sünden, die damit in Verbindung stehen

o. Neid

14sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, dass Begierden wach werdenA!

w. in die Begierden hinein