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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!121Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.
2Und seid nicht gleichförmig dieser WeltA, sondern werdet verwandeltB durch die Erneuerung des SinnesC, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
3Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher <von sich> zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,
5so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.
6Da wir aber verschiedene GnadengabenA haben nach der uns gegebenen Gnade<, so lasst sie uns gebrauchen>: Es sei Weissagung, in der Entsprechung zum GlaubenB;
7es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre;
8es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in EinfaltA; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.
9Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
10In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend;
11im FleißA nicht säumig, brennend im Geist; dem Herrn dienendB.
12In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an;
13an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil; nach Gastfreundschaft trachtet!
14Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht!
15Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden!
16Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den Niedrigen; seid nicht klug bei euch selbst!
17Vergeltet niemand Böses mit Bösem; seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen!
18Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!
19Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn <Gottes>! Denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.«
20»Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.«
21Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten!
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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