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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!1139 Dem Chorleiter. Von David. Ein Psalm.
HERR, du hast mich erforscht und erkannt.
2Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst mein TrachtenA von fern.
3Mein Wandeln und mein Liegen — du prüfst esA. Mit allen meinen Wegen bist du vertraut.
4Denn das Wort ist <noch> nicht auf meiner Zunge — siehe, HERR, du weißt es genau.
5Von hinten und von vorn hast du mich umschlossenA, du hast deine Hand auf mich gelegt.
6Zu wunderbar ist die Erkenntnis für mich, zu hoch: Ich vermag sie nicht zu erfassenA.
7Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht?
8Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da.
9Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres,
10auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen.
11Und spräche ich: Nur Finsternis möge mich verbergenA und Nacht sei das Licht um mich her:
12Auch Finsternis würde vor dir nicht verfinstern, und die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie das Licht.
13Denn du bildetest meine Nieren. Du wobstA mich in meiner Mutter Leib.
14Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.
15Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewobenA in den Tiefen der Erde.
16Meine UrformA sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen <da war>.
17Für mich aber — wie schwerA sind deine Gedanken, Gott! Wie gewaltig sind ihre Summen!
18Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand. Ich erwacheA und bin noch bei dir.
19Mögest du, Gott, den Gottlosen töten! Ihr Blutmenschen, weicht von mir!
20Sie, die mit Hinterlist von dir reden, vergeblich <die Hand> gegen dich erhebenA!
21Sollte ich nicht hassen, HERR, die dich hassen, und sollte mir nicht ekeln vor denen, die gegen dich aufstehen?
22Mit äußerstem Hass hasse ich sie. Sie sind Feinde für mich.
23Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken!
24Und sieh, ob ein Weg der MühsalA bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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