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  • Die Offenbarung
  • Offb 21,9

Das neue Jerusalem

211Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

2Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

3Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnenA, und sie werden sein VolkB sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

o. zelten

w. seine Völker

4Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

5Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewissA und wahrhaftig.

o. zuverlässig; o. treu

6Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das OmegaA, der AnfangB und das EndeC. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.

Alpha und Omega (A und O) sind der erste und der letzte Buchstabe des griech. Alphabets.

o. Ursprung

o. Ziel

7Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.

8Aber den Feigen und UngläubigenA und mit Gräueln Befleckten und Mördern und UnzüchtigenB und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

o. Treulosen

o. Hurern

9Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.

10Und er führte mich im Geist hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam,

11und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein;

12und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, welche die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels sind:

13nach OstenA drei Tore und nach Norden drei Tore und nach Süden drei Tore und nach Westen drei Tore.

w. Von . . . her; so weiter in V. 13

14Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

15Und der mit mir redete, hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, um die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer zu messen.

16Und die Stadt ist viereckig angelegt, und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf 12 000 Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.

17Und er maß ihre Mauer, 144 Ellen, eines Menschen Maß, das ist eines Engels <Maß>.

18Und der BaustoffA ihrer Mauer war Jaspis und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glas.

w. das Hineingebaute

19Die Grundsteine der Mauer der Stadt waren mit jeder <Art> Edelstein geschmückt: der erste Grundstein ein Jaspis; der zweite ein Saphir; der dritte ein Chalzedon; der vierte ein Smaragd;

20der fünfte ein Sardonyx; der sechste ein Sarder; der siebente ein Chrysolith; der achte ein Beryll; der neunte ein Topas; der zehnte ein Chrysopras; der elfte ein Hyazinth; der zwölfte ein Amethyst.

21Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas.

22Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm.

23Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, damit sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm.

24Und die Nationen werden inA ihremB Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr.

w. durch ihr Licht

d. h. dem der Herrlichkeit Gottes

25Und ihre Tore werden bei Tag nicht geschlossen werden, denn Nacht wird dort nicht sein.

26Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen zu ihr bringen.

27Und alles UnreineA wird nicht in sie hineinkommen, noch , der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes.

o. Gemeine; d. h. kultisch Unreine