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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!41Und es missfiel Jona sehr, und er wurde zornigA.
2Und er betete zum HERRN und sagte: Ach, HERR! War das nicht meine Rede, als ich noch in meinem Land war? Deshalb floh ich schnell nach TarsisA! Denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an GüteB, und einer, der sich das Unheil gereuen lässt.
3Und nun, HERR, nimm doch meine Seele von mir! Denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebeA!
4Und der HERR sprach: Ist es recht, dass du zornig bist?
5Und Jona ging aus der Stadt hinaus und ließ sich östlich von der Stadt nieder. Und er machte sich dort eine Hütte; und er saß darunter im Schatten, bis er sähe, was mit der Stadt geschehen würde.
6Da bestellteA Gott, der HERR, einen Rizinus und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Kopf sei, ihn von seinem Missmut zu befreien. Und Jona freute sich über den Rizinus mit großer Freude. —
7Aber Gott bestellteA am folgenden Tag einen Wurm, beim Aufgang der Morgenröte; der stach den Rizinus, so dass er verdorrte.
8Und es geschah, als die Sonne aufging, da bestellteA Gott einen sengenden Ostwind, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, so dass er ermattet niedersank. Und er wünschte, dass seine Seele stürbe, und sagte: Es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebeB!
9Und Gott sprach zu Jona: Ist es recht, dass du wegen des Rizinus zornig bist? Und er sagte: Mit Recht bin ich zornig bis zum Tod!
10Und der HERR sprach: Du bist betrübt wegen des RizinusA, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging.
11Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt NiniveA, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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