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  • Das Evangelium nach Johannes
  • Joh 14,6-11

Hingang zum Vater und Wiederkunft — Offenbarung des Vaters

141Euer Herz werde nicht bestürztA. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!

o. erschüttert; so auch V. 27

2Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?A

o. Wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.

3Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

4Und wohin ich gehe, dahin wisst ihr den Weg.

5Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Und wie können wir den Weg wissen?

6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennenA; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

mit anderen alten Handschr.: Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater kennen

8Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.

9Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?

10Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.

11Glaubt mir, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist; wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen!

12Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.

13Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.

14Wenn ihr michA etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.

in mehreren alten Handschr. nicht enthalten

Sendung des Beistands

15Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;

16und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen BeistandA geben, dass er bei euch sei in EwigkeitB,

o. Fürsprecher; o. Helfer; w. der Herbeigerufene

griech. Äon

17den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

18Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch.

19Noch eine kleine <Weile>, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich: Weil ich lebe, werdet auch ihr leben.

20An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

21Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.

22Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?

23Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort haltenA, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

o. bewahren

24Wer mich nicht liebt, hältA meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.

o. bewahrt

25Dies habe ich zu euch geredet, während ich bei euch weile.

26Der BeistandA aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

o. Fürsprecher; o. Helfer; w. der Herbeigerufene

27Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.

28Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und ich komme zu euch. Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich.

29Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht.

30Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt; und in mir hat er gar nichtsA;

Andere üs.: an mir freilich hat er ganz und gar nichts; d. h. auf mich hat er keinerlei Anspruch

31aber damit die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe und so tue, wie mir der Vater geboten hat. — Steht auf, lasst uns von hier fortgehen!