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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!101Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe hineingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
2Wer aber durch die Tür hineingeht, ist Hirte der Schafe.
3Diesem öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme, und er ruft die eigenen Schafe mit Namen und führt sie heraus.
4Wenn er die eigenen <Schafe> alle herausgebracht hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen.
5Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.
6Diese Bildrede sprach Jesus zu ihnen; sie aber verstanden nicht, was es war, das er zu ihnen redete.
7Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe.
8Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie.
9Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
10Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und <es in> Überfluss haben.
11Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässtA sein Leben für die Schafe.
12Wer MietlingA und nicht Hirte ist, wer die Schafe nicht zu eigen hat, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht — und der Wolf raubt und zerstreut sie —,
13weil er ein Mietling ist und sich um die Schafe nicht kümmertA.
14Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
15wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasseA mein Leben für die Schafe.
16Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.
17Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasseA, um es wiederzunehmen.
18Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasseA es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassenB, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. —
19Es entstand wieder ein Zwiespalt unter den Juden dieser Worte wegen.
20Viele aber von ihnen sagten: Er hat einen Dämon und ist von Sinnen. Was hört ihr ihn?
21Andere sagten: Diese Reden sind nicht die eines Besessenen. Kann etwa ein Dämon der Blinden Augen öffnen?
22Es war damals das Fest der TempelweiheA in Jerusalem; es war Winter.
23Und Jesus ging in dem Tempel umher, in der Säulenhalle Salomos.
24Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus.
25Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir;
26aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe.
27Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
28und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in EwigkeitA, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29Mein Vater, der <sie> mir gegeben hat, ist größer als alleA, und niemand kann <sie> aus der Hand <meines> Vaters rauben.
30Ich und der Vater sind eins.
31Da hoben die Juden wieder Steine auf, dass sie ihn steinigten.
32Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt. Für welches Werk unter ihnen steinigt ihr mich?
33Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
34Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«?
35Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging — und die Schrift kann nicht aufgelöst werden —,
36sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?
37Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht!
38Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und verstehtA, dass der Vater in mir ist und ich in dem Vater!
39Da suchten sie wieder ihn zu greifen, und er entging ihrer Hand.
40Und er ging wieder weg jenseits des Jordan an den Ort, wo Johannes zuerst taufte, und er blieb dort.
41Und viele kamen zu ihm und sagten: Johannes tat zwar kein Zeichen; alles aber, was Johannes von diesem gesagt hat, war wahr.
42Und es glaubten dort viele an ihn.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.