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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!661So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Wo wäre denn das Haus, das ihr mir bauen könntet, und wo denn der Ort meines Ruhesitzes?
2Hat doch meine Hand dies alles gemacht, und alles dies ist gewordenA, spricht der HERRB. Aber auf den will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist und der da zittert vor meinem WortC.
3Wer ein Rind schlachtet, ist <wie> einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert, ist <wie> einer, der einem Hund das Genick bricht; wer Speisopfer opfert: es ist Schweineblut; wer Weihrauch als Gedächtnisopfer darbringt, ist <wie> einer, der UnheilA segnet. Wie diese ihre eigenen Wege gewählt haben und ihre Seele an ihren Scheusalen Gefallen hat,
4so werde <auch> ich Misshandlung für sieA wählen und über sie bringen, wovor ihnen grautB, weil ich gerufen habe und niemand geantwortet hat, <weil> ich geredet und sie nicht gehört haben, sondern getan haben, was böse ist in meinen Augen, und das gewählt haben, woran ich kein Gefallen habe.
5Hört das Wort des HERRN, die ihr zittert vor seinem Wort! Es sagen eure Brüder, die euch hassen, die euch verstoßen meines Namens wegen: Der HERR erweise sich herrlichA, dass wir auf eure Freude sehen können! Aber sie werden zuschanden werden.
6Schall eines Getöses von der Stadt her! Schall aus dem Tempel! Schall vom HERRN, der Vergeltung übt an seinen Feinden!
7Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Geburtsschmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden.
8Wer hat so etwas <je> gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch
9Sollte ich zum Durchbruch bringen und <dann> nicht gebären lassen?, spricht der HERR. Oder sollte ich gebären lassen und <dabei den Schoß> verschließen?, spricht dein Gott.
10Freut euch mit Jerusalem und jubelt über sie, alle, die ihr sie liebt! Jauchzt mit ihr in Freude, alle, die ihr über sie getrauert habt!
11Damit ihr saugt und euch sättigt an der Brust ihrer Tröstungen, damit ihr schlürft und euch labt an der Fülle ihrer Herrlichkeit.
12Denn so spricht der HERR: Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom und die Herrlichkeit der Nationen wie einen überflutenden Bach. Und ihr werdet saugen. Auf den ArmenA werdet ihr getragen und auf den Knien geliebkost werden.
13Wie einen, den seine Mutter tröstet, so will ich euch trösten. AnA Jerusalem sollt ihr getröstet werden.
14Ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras. Und die Hand des HERRN wird sich an seinen Knechten zeigen, aber seine Feinde wird er bedrohenA.
15Denn siehe, der HERR kommt im Feuer, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, um seinen Zorn auszulassen in Glut und sein Drohen in Feuerflammen.
16Denn mit Feuer hält der HERR Gericht, mit seinem Schwert <vollzieht er es> an allem Fleisch, und die Erschlagenen des HERRN werden zahlreich sein.
17Die sich weihen und die sich reinigen für die GärtenA, dem einen nach, derB in der Mitte ist, die Schweinefleisch und Abscheuliches und Springmäuse essen: Allesamt werden sie ein Ende nehmen, spricht der HERRC.
18Ich aber, ich kenne ihre Taten und ihre Gedanken, und ich bin gekommenA, alle Nationen und Sprachen zu versammeln. Und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.
19Ich richte unter ihnen ein Zeichen auf und sende Entkommene von ihnen zu den Nationen, nach Tarsis, PutA und Lud, B<zu denen,> die den Bogen spannenB, nach Tubal und JawanC, zu den fernen Inseln, die die Kunde von mir nicht gehört und meine Herrlichkeit nicht gesehen haben. Und sie verkünden meine Herrlichkeit unter den Nationen.
20Und sie bringen alle eure Brüder aus allen Nationen als OpfergabeA für den HERRN, auf Pferden, auf <offenen> Wagen und <in> überdachten Wagen, auf Maultieren und auf Dromedaren zu meinem heiligen Berg, nach Jerusalem, spricht der HERR, ebenso wie die Söhne Israel das Speisopfer in einem reinen Gefäß zum Haus des HERRN bringen.
21Und auch von ihnen nehme ich <mir einige> zu Priestern und zu Leviten, spricht der HERR.
22Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der HERRA, so werden eure Nachkommen und euer Name bestehen.
23Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubetenA, spricht der HERR.
24Und sie werden hinausgehen und sich die Leichen der Menschen ansehen, die mit mir gebrochen haben. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht verlöschen, und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.