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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!651Ich war zu erfragenA für die, die nicht <nach mir> fragten; ich war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich!, zu einer Nation, die meinen Namen nicht anriefB.
2Ich habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volk, <zu solchen,> die auf dem Weg, der nicht gut ist, ihren eigenen Gedanken nachlaufen.
3Die Leute, die mich beständig ins Angesicht reizen, in den Gärten opfern und auf Ziegelsteinen Rauchopfer darbringen,
4die in den Gräbern sitzen und in verborgenen Orten übernachten, die Schweinefleisch essen und GräuelbrüheA in ihren Gefäßen haben,
5die da sagen: Bleib für dich und komm mir nicht nahe, denn ich bin heilig für dich! — diese sind Rauch in meiner Nase, Feuer, das den ganzen Tag brennt.
6Siehe, aufgeschrieben ist es vor mir. Ich werde nicht schweigen, es sei denn, ich habe vergolten. In ihren SchoßA vergelte ich
7ihre Sünden und die Sünden ihrer VäterA miteinander, spricht der HERR, <denen,> die auf den Bergen Rauchopfer dargebracht und mich auf den Hügeln verhöhnt haben. Ich werde <ihnen> den Lohn für ihr früheres TunB in ihren SchoßC zumessen.
8So spricht der HERR: Wie sich Saft in der Traube findet, und man sagt: Vernichte sie nicht, denn ein Segen ist in ihr! — so will ich tun um meiner Knechte willen, dass ich nicht das Ganze vernichte.
9Ich werde aus Jakob Nachkommenschaft hervorgehen lassen und aus Juda einen BesitzerA meiner Berge. Und meine Auserwählten sollen es besitzen, und meine Knechte sollen dort wohnen.
10Und Scharon wird zum Weideplatz der Schafe und das Tal Achor zum Lagerplatz der Rinder werden für mein Volk, das mich gesucht hatA.
11Ihr aber, die ihr den HERRN verlasst, die ihr meinen heiligen Berg vergesst, die ihr dem Gad einen Tisch zurichtet und der MeniA den Mischkrug füllt:
12Ich habe euch für das Schwert bestimmtA, und ihr alle werdet zur Abschlachtung in die Knie brechen, weil ich gerufen habe, ihr aber nicht geantwortet habt, <weil> ich geredet habe, ihr aber nicht gehört, sondern getan habt, was böse ist in meinen Augen, und das erwählt habt, woran ich kein Gefallen habe.
13Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, meine Knechte werden essen, ihr aber werdet hungern. Siehe, meine Knechte werden trinken, ihr aber werdet dürsten. Siehe, meine Knechte werden sich freuen, ihr aber werdet beschämt sein.
14Siehe, meine Knechte werden jubeln von Herzenslust, ihr aber werdet schreien vor Herzeleid und heulen vor VerzweiflungA.
15Und ihr werdet euren Namen meinen Auserwählten zum Fluchwort hinterlassen: »Der Herr, HERR, wird dich töten.« MeineA Knechte aber wird man mit einem andern Namen nennen.
16Daher, wer sich im Land segnet, wird sich bei dem Gott der TreueA segnen, und wer im Land schwört, wird bei dem Gott der Treue schwören. Denn die früheren Nöte werden vergessen und vor meinen Augen verborgen sein.
17Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen.
18Vielmehr freut euch und jauchzt allezeit über das, was ich schaffeA! Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude.
19Und ich werde über Jerusalem jubeln und über mein Volk mich freuen. Und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird darin nicht mehr gehört werden.
20Und es wird dort keinen Säugling mehr gebenA<, der nur wenige> Tage <alt wird,> und keinen Greis, der seine Tage nicht erfüllte. Denn der Jüngste wird im Alter von hundert JahrenB sterben, und wer das Alter von hundert Jahren nicht erreichtC, wird als verflucht gelten.
21Sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.
22Sie werden nicht bauen und ein anderer bewohnt, sie werden nicht pflanzen, und ein anderer isst. Denn wie die Lebenszeit des Baumes wird die LebenszeitA meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände genießen.
23Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Tod werden sie zeugenA. Denn sie sind die Nachkommen der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprösslinge werden bei ihnen sein.
24Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.
25Wolf und Lamm werden zusammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.