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  • Der Prophet Jesaja
  • Jes 53,5-6

531Wer hat unserer VerkündigungA geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden? —

o. der Botschaft an uns

2Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Akeine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein AussehenA, dass wir Gefallen an ihm gefunden hättenB.

Mit Änderung der mas. Zeichensetzung üs. andere: keine Pracht, die wir angesehen hätten, und kein Aussehen

o. kein Aussehen, das uns gefallen hätte

3Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit LeidenA vertrautB, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.

w. Krankheit

o. bekannt

4Jedoch unsere LeidenAer hat getragen, und unsere Schmerzen — er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraftB, von Gott geschlagen und niedergebeugt.

w. Krankheiten

w. für einen Getroffenen

5Doch er war durchbohrt um unserer VergehenA willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die StrafeB lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.

w. unserer brüche

w. Züchtigung

6Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen <eigenen> Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. —

7Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht aufA. —

so mit Qu.; Mas. T.: er wird seinen Mund nicht auftun

8Aus Bedrängnis und Gericht wurde er hinweggenommenA. BUnd wer wird über seine GenerationC nachsinnen? Denn er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebendigen.C Wegen des Vergehens seinesD Volkes <hat> ihn StrafeE <getroffen>F.

o. Von Hass und Gericht wurde er weggerafft

o. Bei seinem Geschlecht — wer wird bedenken, dass er abgeschnitten wurde . . .?

o. sein Geschlecht

so mit Qu.; Mas. T.: meines

w. Schlag, o. Plage

Andere nehmen in Anlehnung an Qu. und LXX als ursprünglichen Text an: Für ihre Sünden wurde er zu Tode getroffen.

9Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen <ist er gewesen> in seinem Tod, weilA er kein UnrechtB begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist.

Qu.: Bei einem Reichen war sein Steingrab, weil. — Andere meinen, der Text habe ursprünglich gelautet: bei Gottlosen sein Grab und bei Übeltätern sein Steingrab, obwohl

w. keine Gewalttat

10ADoch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassenB. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hatC, wird erC Nachkommen sehen, er wird <seine> Tage verlängern. Und was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingenD.

Andere nehmen als ursprünglichen Text an: Doch der HERR hatte Gefallen an seinem Zerschlagenen. Er ließ den erstarken, der sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hatte. Er wird

w. Er hat krank gemacht

so mit Vulg.; Mas. T.: Wenn sein Leben das Schuldopfer eingesetzt hat

o. wird durch ihn wirksam werden

11Um der Mühsal seiner Seele willen wird er <Frucht>A sehen, er wird sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen.

Qu. und LXX: Licht. — Im Mas. T. fehlt das Objekt.

12Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, dass er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den VerbrechernA zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die VerbrecherA Fürbitte getanB.

o. den bzw. die Abgefallenen

Qu.: und hat sich für ihre Verbrechen treffen lassen