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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!411Hört mir schweigend zu, ihr Inseln! Und die Völkerschaften sollen neue Kraft gewinnen.A Sie sollen herzutreten, dann mögen sie reden: Lasst uns miteinander vor Gericht treten!
2Wer hat vom <Sonnen>aufgang her den erweckt, dessen Fuß GerechtigkeitA begegnet? <Wer> gibt Nationen vor ihm dahinB und stürzt Könige hinab?C Sein Schwert macht sie wie Staub, sein Bogen wie verwehte Strohstoppeln.
3Er jagt ihnen nach, zieht wohlbehalten einher, berührt den Weg nicht mit seinen Füßen.
4Wer hat es gewirkt und getan? Der die Generationen ruft von Anbeginn. Ich, der HERR, bin der Erste, und bei den Letzten bin ich derselbeA.
5Die Inseln haben es gesehen und fürchten sich, es erbeben die Enden der Erde. Sie näherten sich und kamen herbei.
6Einer hilft dem andern und sagt zu seinem Bruder: Sei mutig!
7Und der Kunsthandwerker ermutigt den Goldschmied. Der mit dem Hammer glättet, <ermutigt> den, der auf den Amboss schlägtA, und sagt von der Lötung: Sie ist gut. Und er befestigt esB mit Nägeln, dass es nicht wackelt.
8Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes,
9du, den ich ergriffen von den Enden der Erde und von ihren fernsten Gegenden her gerufen habe, zu dem ich sprach: Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen —
10fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.
11Siehe, beschämt und zuschanden werden alle, die <in Feindschaft> gegen dich entbrannt sind. Es werden wie nichts und gehen zugrunde die Männer, die den Rechtsstreit mit dir führenA.
12Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die mit dir zankenA. Wie nichts und wie Nichtigkeit werden die Männer, die mit dir Krieg führenB.
13Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine Rechte ergreift, der zu dir spricht: Fürchte dich nicht! Ich, ich helfe dir! —
14Fürchte dich nicht, du Wurm Jakob, du HäufleinA Israel! Ich, ich helfe dir, spricht der HERRB, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.
15Siehe, ich habe dich zu einem scharfen, neuen Dreschschlitten gemacht, mit Doppelschneiden versehen: du wirst Berge dreschen und zermalmen und Hügel der Spreu gleichmachen.
16Du wirst sie worfeln, und der Wind wird sie forttragen und der Sturm sie zerstreuen. Du aber, du wirst jubeln in dem HERRN und dich rühmen in dem Heiligen Israels.
17Die Elenden und die Armen suchen nach Wasser, und es gibt keins, ihre Zunge vertrocknet vor Durst. Ich, der HERR, werde sie erhören, ich, der Gott Israels, werde sie nicht verlassen.
18Ich werde Ströme öffnen auf den kahlen Höhen und Quellen mitten in den Talebenen. Ich werde die Wüste zum Wasserteich machen und das dürre Land zu Wasserquellen.
19Ich werde Zedern in die Wüste setzen, Akazien, Myrten und Olivenbäume, werde Wacholderbäume in die Steppe pflanzen, Platanen und Zypressen miteinander,
20damit sie sehen und erkennen, es merkenA und verstehen allesamt, dass die Hand des HERRN dies getan und der Heilige Israels es geschaffen hat.
21Bringt eure Rechtssache vor!, spricht der HERR. Bringt eure Beweise herbei!, spricht der König Jakobs.
22Sie sollen <sie> herbeibringenA und uns verkünden, was sich ereignen wird; das Frühere, was war es? Verkündet es, damit wir es uns zu Herzen nehmen! BOder lasst uns das Künftige hören, damit wir seinen Ausgang erkennenB!
23Verkündet das später Kommende, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid! Ja, lasst es gut sein oder schlimm seinA, dass wir uns gegenseitig ansehen und miteinander erschreckenB!
24Siehe, ihr seid nichts, und euer Tun ist NichtigkeitA. Ein Gräuel ist, wer euch erwählt!
25Ich habe <ihn> von Norden her erweckt, und er kam herbei — von Sonnenaufgang her Aden, der meinen Namen anruftA. Und er zertrittB Befehlshaber wie Lehm und wie ein Töpfer, der Ton stampft.
26Wer hat es von Anfang an verkündet, dass wir es erkannt hätten, und von jeher, dass wir sagen könnten: Richtig! Ja, da war keiner, der es verkündete, ja, keiner, der es hören ließ, ja, keiner, der eure Sprüche gehört hätte.
27AAls Erster <habe ich> zu Zion <gesagt>: Siehe, siehe, da sind sieA, und Jerusalem gebe ich einen Freudenboten!
28Und ich sehe hin, doch da ist niemand, und unter diesen da ist kein Ratgeber, dass ich sie fragen könnte und sie mir Antwort gäben.
29Siehe, sie alle sind Betrug. Nichtigkeit sind ihre Machwerke, Wind und Leere ihre gegossenen Bilder.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.