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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!461Was als Wort des HERRN zu dem Propheten Jeremia geschah gegenA die Nationen:
2Über Ägypten:
Gegen die Heeresmacht des Pharao Necho, des Königs von Ägypten, die zu Karkemisch war, am Strom Euphrat, die Nebukadnezar, der König von Babel, schlug im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda:
3Rüstet Kleinschild und Langschild und rückt heran zum Kampf!
4Spannt die Pferde an und besteigt die ReitpferdeA! Und stellt euch auf mit Helmen, schärft die Lanzen, zieht die Panzer an!
5Warum sehe ich sie bestürzt zurückweichen? Und ihre Helden sind zerschlagen, und sie ergreifen die Flucht und sehen sich nicht um — Schrecken ringsum!, spricht der HERRA.
6Der Schnelle soll nicht entfliehen und der Held nicht entkommen; nach Norden zu, am Ufer des Stromes Euphrat, sind sie gestürzt und gefallen.
7Wer ist es, der heraufsteigt wie der Nil, wie Ströme wogt sein Wasser?
8Ägypten steigt herauf wie der Nil, und wie Ströme wogt sein Wasser, und es spricht: Ich will hinaufsteigen, will die Erde bedecken, die Städte zugrunde richten und ihre Bewohner.
9Steigt hinaufA, ihr Pferde, fahrt wie tollB, ihr Wagen! Und ausziehen sollen die Helden, Kusch und Put, die den Schild fassen, und die LuditerC, die den Bogen fassen <und> spannen!
10Aber dieser Tag gehört dem Herrn, dem HERRN der Heerscharen, ein Tag der Rache, sich zu rächen an seinen Gegnern. Fressen wird das Schwert und sich sättigen und sich satt trinken an ihrem Blut. Denn der Herr, der HERR der Heerscharen, hat ein Schlachtopfer im Land des Nordens, am Strom Euphrat <bereitet>A.
11Geh hinauf nach Gilead und hole Balsam, du Jungfrau, Tochter Ägyptens! Vergeblich häufst du die Heilmittel auf; es ist keine heilende HautA für dich da.
12Die Nationen haben deine Schande gehört, und die Erde ist voll von deinem Klagegeschrei. Denn ein Held ist über den andern gestürzt, sie sind beide miteinander gefallen.
13Das Wort, das der HERR zum Propheten Jeremia redete über die Ankunft Nebukadnezars, des Königs von Babel, um das Land Ägypten zu schlagen:
14Verkündigt es in Ägypten und lasst es hören in Migdol und lasst es hören in Nof und in Tachpanhes! Sagt: Stell dich auf und rüste dich! Denn das Schwert frisst alles rings um dich her.
15Warum sind deine Starken niedergeworfen? Keiner hielt stand, denn der HERR hat sie niedergestoßen.
16Er hat viele stürzen lassen. Ja, einer fiel über den andern, und sie sagten: Auf, und lasst uns zurückkehren zu unserm Volk und zu unserm Geburtsland vor dem gewalttätigen Schwert!
17Man rief dort: Der Pharao, der König von Ägypten, ist ein »Getöse«A, das den rechten Zeitpunkt hat vorübergehen lassen!B
18So wahr ich lebe, spricht der KönigA, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wie der Tabor unter den Bergen und wie der Karmel am Meer wird erB kommen!
19Mach dir das Gepäck zur Wegführung <zurecht>, du Bewohnerin, Tochter Ägyptens! Denn Nof wird zur WüsteA werden und verbrannt, ohne Bewohner.
20Eine sehr schöne junge Kuh ist Ägypten. Eine Bremse kommt von Norden geflogen, sie kommt.
21Auch seine Söldner in seiner Mitte sind wie gemästete Kälber. Ja, auch sie wandten sich um und sind allesamt geflohen, haben nicht standgehalten. Denn der Tag ihres Unglücks ist über sie gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung.
22SeinA Geräusch ist wie das Geräusch der SchlangeB, die davoneilt. Denn sieC ziehen mit Heeresmacht einher und kommen über ÄgyptenD mit Beilen, wie Holzhauer.
23Sie haben seinen Wald umgehauen, spricht der HERRA, — ja, unerforschlich ist esB. Denn sie sind mehr als die Heuschrecken, und ohne Zahl sind sie.
24Die Tochter Ägyptens ist zuschanden geworden, sie ist in die Hand des Volkes aus dem Norden gegeben.
25Es spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich suche heim den Amon von NoA, den Pharao und Ägypten, seine Götter und seine Könige, ja, den Pharao und die auf ihn vertrauen.
26Und ich gebe sie in die Hand derer, die nach ihrem Leben trachten, und zwar in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, und in die Hand seiner Knechte. Später aber soll es <wieder> bewohnt werden wie in den Tagen der Vorzeit, spricht der HERRA.
27Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und sei nicht niedergeschlagen, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken.
28Du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht!, spricht der HERRA. Denn ich bin mit dir. Denn allen Nationen, zu denen ich dich vertrieben habe, werde ich ein Ende machen, aber dir werde ich nicht ein Ende machen, sondern dich mit MaßenB züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.