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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!311In jener Zeit, spricht der HERRA, werde ich der Gott aller Sippen Israels sein, und sie werden mein Volk sein.
2So spricht der HERR: Das Volk derer, die dem Schwert entronnen sind, hat GnadeA gefunden in der Wüste, als Israel wanderte, um zu seiner Ruhe zu kommen.B
3Der HERR ist ihmA von ferne erschienen: »Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir <meine> GüteB bewahrt.
4Ich will dich wieder bauen, und du wirst gebaut sein, Jungfrau Israel! Du wirst dich wieder mit deinen Tamburinen schmücken und ausziehen im Reigen der Tanzenden.
5Du wirst wieder Weinberge pflanzen auf den Bergen Samarias; die Pflanzer werden pflanzen und genießenA.
6Denn es wird einen Tag geben, <an dem> die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Macht euch auf und lasst uns nach Zion hinaufziehen zum HERRN, unserm Gott!«
7Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzt über das Haupt der NationenA! Verkündet, lobsingt und sprecht: Gerettet hat der HERR sein Volk,B den Rest Israels!
8Siehe, ich bringe sie herbei aus dem Land des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende, sie alle zusammen; als eine große <Volks>versammlung kehren sie hierher zurück.
9Mit Weinen kommen sie, und unter FlehenA führe ich sie. Ich bringe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht stürzen. Denn ich bin Israel <wieder> zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener.
10Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es <wieder> sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!
11Denn der HERR hat Jakob losgekauft und hat ihn erlöst aus der Hand dessen, der stärker war als er.
12Und sie werden kommen und jubeln auf der Höhe Zions und herbeiströmen zu <all> dem GutenA des HERRN: zum Korn, zum Most, zum Öl und zu den jungen Schafen und Rindern. Und ihre Seele wird sein wie ein bewässerter Garten, und sie werden nicht mehr länger verschmachten.
13Dann wird die Jungfrau sich erfreuen am Reigen, junge Männer und Greise miteinander. Und ich will ihre Trauer in Freude verwandeln und will sie trösten und erfreuen inA ihrem Kummer.
14Und ich will die Seele der Priester mit Fett laben, und mein Volk wird sich an <all> meinem Guten sättigen, spricht der HERRA.
15So spricht der HERR: Horch! In Rama hört man Totenklage, bitteres Weinen. Rahel beweint ihre Kinder. Sie will sich nicht trösten lassenA über ihre Kinder, weil sie nicht mehr <da> sind.
16So spricht der HERR: Halte deine Stimme zurück vom Weinen und deine Augen von Tränen! Denn es gibt Lohn für deine Mühe, spricht der HERRA: Sie werden aus dem Land des Feindes zurückkehren;
17und Hoffnung ist da für deine ZukunftA, spricht der HERRB, und deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren.
18Deutlich habe ich Ephraim wehklagen hören: Du hast mich gezüchtigt, und ich wurde gezüchtigt wie ein nicht <ans Joch> gewöhntes Kalb. Lass mich umkehren, dass ich umkehre, denn du, HERR, bist mein Gott.
19Denn nach meiner Umkehr empfinde ich Reue, und nachdem ich zur Erkenntnis gelangt bin, schlage ich mir auf die Hüften. Ich schäme mich und bin auch zuschanden geworden, denn ich trage die Schmach meiner Jugend. —
20Ist mir Ephraim ein teurer Sohn oder ein Kind, an dem ich Freude habeA? Denn sooft ich auch gegen ihn geredet habe, muss ich <doch> immer wieder an ihn denken. Darum ist mein Innerstes um ihn erregt. Ich muss mich über ihn erbarmen, spricht der HERRB.
21Richte dir WegweiserA auf, setze dir Wegzeichen, richte dein Herz auf die Straße, auf den Weg, den du gegangen bist! Kehre um, Jungfrau Israel, kehre um in diese deine Städte!
22Wie lange willst du dich hin und her wenden, du abtrünnige Tochter? Denn der HERR hat ein Neues geschaffenA auf der Erde: Die Frau wird den Mann umgebenB!
23So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Dieses Wort wird man wieder sprechen im Land Juda und in seinen Städten, wenn ich ihr Geschick wende: Der HERR segne dich, du Weide der Gerechtigkeit, du heiliger Berg!
24Und Juda und alle seine Städte werden miteinander darin wohnen, Bauern und die, die mit der Herde umherziehenA.
25Denn ich habe die erschöpfte Seele reichlich getränkt und jede schmachtende Seele gefüllt.
26Darum <heißt es>: »Ich wachte auf und sah <umher> — mein Schlaf war mir köstlich gewesen.«
27Siehe, Tage kommen, spricht der HERRA, da säe ich das Haus Israel und das Haus Juda: Samen von Menschen und Samen von Vieh.
28Und es wird geschehen, wie ich über sie gewacht habe, um auszureißen, abzubrechen, niederzureißen, zugrunde zu richten und zu vernichten, ebenso werde ich über sie wachen, um zu bauen und zu pflanzen, spricht der HERRA.
29In jenen Tagen wird man nicht mehr sagen: Die Väter haben unreife Trauben gegessen, und die Zähne der Söhne sind stumpf geworden;
30sondern jeder wird wegen seiner Schuld sterben: Jeder Mensch, der unreife Trauben isst, dessen Zähne sollen stumpf werden.
31Siehe, Tage kommen, spricht der HERRA, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund:
32nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen — diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr HerrA war, spricht der HERRB.
33Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERRA: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
34Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt den HERRN! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht der HERRA. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken.
35So spricht der HERR, der die Sonne gesetzt hat zum Licht für den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht für die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name:
36Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht der HERRA, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.
37So spricht der HERR: Wenn der Himmel oben gemessen werden kann und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, dann will ich auch die ganze Nachkommenschaft Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der HERRA.
38Siehe, Tage kommen, spricht der HERRA, da diese Stadt für den HERRN <wieder> gebaut werden wird, vom Turm Hananel <bis zum> Ecktor.
39Und die Messschnur wird weiter fortlaufen geradeaus über den Hügel Gareb und sich nach Goa wenden.
40Und das ganze Tal der Leichen und der FettascheA und alle Terrassen<gärten> bis zum BachB Kidron, bis zur Ecke des Rosstors nach Osten zu, wird für den HERRN heilig sein. <Die Stadt> soll nicht mehr niedergerissenC noch zerstört werden in EwigkeitD.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.