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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!91Es hatte nun zwar auch der erste <Bund> Satzungen des DienstesA und das irdischeB Heiligtum.
2Denn es wurde ein Zelt aufgerichtet, das vordereA — in dem sowohl der Leuchter als auch der Tisch und die SchaubroteB waren —, das das Heilige genannt wird,
3hinter dem zweiten Vorhang aber ein Zelt, das das Allerheiligste genannt wird,
4das einen goldenen Räucheraltar und die überall mit Gold überdeckte Lade des Bundes hatte, in welcher der goldene Krug, der das Manna enthielt, und der Stab Aarons, der gesprosst hatte, und die Tafeln des Bundes waren;
5oben über ihr aber die Cherubim der Herrlichkeit, die den VersöhnungsdeckelA überschatteten, von welchen Dingen jetzt nicht im Einzelnen zu reden ist.
6Da aber dies so eingerichtet ist, gehen zwar in das vordere Zelt die Priester allezeit hinein und verrichten die DiensteA,
7in das zweite aber einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er darbringt für sich selbst und für die Verirrungen des Volkes.
8Damit zeigt der Heilige Geist an, dass der Weg zum Heiligtum noch nicht offenbart ist, solange das vordere Zelt noch Bestand hat.
9Dieses ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, nach dem sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht werden, die im Gewissen den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst ausübtA.
10Es sind nur — neben Speisen und Getränken und verschiedenen Waschungen — Satzungen des Fleisches, die bis zur Zeit einer richtigen OrdnungA auferlegt sind.
11Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der zukünftigenA Güter und ist durch das größere und vollkommenere Zelt — das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist —
12und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen und hat <uns> eine ewige Erlösung erworbenA.
13Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinheit des Fleisches heiligt,
14wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist <als Opfer> ohne Fehler Gott dargebracht hat, euerA Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dientB!
15Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen.
16— Denn wo ein TestamentA ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat.
17Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten istA, weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat. —
18Daher ist auch der erste <Bund> nicht ohne Blut eingeweiht worden.
19Denn als jedes Gebot nach dem Gesetz von Mose dem ganzen Volk mitgeteilt war, nahm er das Blut der Kälber und Böcke mit Wasser und Purpurwolle und YsopA und besprengte sowohl das Buch selbst als auch das ganze Volk
20und sprach: »Dies ist das Blut des Bundes, den Gott für euch geboten hat.«
21Aber auch das Zelt und alle Gefäße des Dienstes besprengte er ebenso mit dem Blut;
22und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.
23<Es ist> nun nötig, dass die Abbilder der himmlischen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese.
24Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Abbild des wahren <Heiligtums>, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen,
25auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alljährlich mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht
26— sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an —; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der ZeitalterA offenbar geworden, um durch sein OpferB die Sünde aufzuheben.
27Und wie es den Menschen bestimmtA ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,
28so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne <Beziehung zur> SündeA denen zum HeilB erscheinen, die ihn erwarten.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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