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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!121Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um unsA haben, jede Bürde und die <uns so> leicht umstrickende Sünde ablegen und mit AusdauerB laufen den vor uns liegenden Wettlauf,
2indem wir hinschauen auf JesusA, den AnfängerB und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.
3Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet!
4Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut widerstanden
5und habt die ErmahnungA vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, schätze nicht gering des Herrn Züchtigung, und ermatte nicht, wenn du von ihm gestraftB wirst!
6Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägtA aber jeden Sohn, den er aufnimmt.«
7<Was> ihr erduldet, <ist> zur Züchtigung: Gott behandelt euch als Söhne. Denn ist der ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?
8Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, deren alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr Bastarde und nicht Söhne.
9Zudem hatten wir auch unsere leiblichen VäterA als Züchtiger und scheuten sie. Sollen wir uns nicht vielmehr dem Vater der Geister unterordnen und leben?
10Denn sie züchtigten <uns> zwar für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, er aber zum Nutzen, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.
11Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.
12Darum »richtet auf die erschlafften Hände und die gelähmten Knie«,
13und »macht gerade Bahn für eure Füße!«, damit das Lahme nicht abirre, sondern vielmehr geheilt werde.
14Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird;
15und achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leideA, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und <euch> zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden;
16dass nicht jemand ein Hurer oder ein Gottloser sei wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte!
17Denn ihr wisst, dass er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obgleich er sieA mit Tränen eifrig suchte.
18Denn ihr seid nicht gekommen zu etwas, das betastet werden konnte, und zu einem angezündeten FeuerA und dem Dunkel und der Finsternis und dem Sturm
19und zu dem Schall der Posaune und der Stimme der Worte, deren Hörer baten, dass das Wort nicht mehr an sie gerichtet werde
20— denn sie konnten nicht ertragen, was angeordnet wurde: »Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden«,
21und so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose sagte: »Ich bin voll Furcht und Zittern« —,
22sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu MyriadenA von Engeln, einer Festversammlung;
23und zu der GemeindeA der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten;
24und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zum Blut der BesprengungA, das besser redet als <das Blut> Abels.
25Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet! Denn wenn jene nicht entkamen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Weisungen gab; wie viel mehr wir <nicht>, wennA wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her <redet>!
26Dessen Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er verheißen und gesagt: »Noch einmal werde ich nicht nur die Erde bewegen, sondern auch den Himmel.«
27Aber das »noch einmal« deutet die Verwandlung der Dinge an, die als geschaffene erschüttert werden, damit die unerschütterlichen bleiben.
28Deshalb lasst uns, da wir ein unerschütterliches ReichA empfangen, dankbar sein, wodurch wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht!
29Denn auch unser Gott »ist ein verzehrendes Feuer«.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.