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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!101Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen.
2Denn würde sonst nicht ihre Darbringung aufgehört haben, weil die den Gottesdienst ÜbendenA, einmal gereinigt, kein Sündenbewusstsein mehr gehabt hätten?
3Doch in jenen <Opfern> ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden;
4denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden wegnehmen.
5Darum spricht er, als er in die Welt kommt: »Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet;
6an Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen gefunden.
7Da sprach ich: Siehe, ich komme — in der Buchrolle steht von mir geschrieben —, um deinen Willen, Gott, zu tun.«
8Vorher sagt er: »Schlachtopfer und Opfergaben und Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, auch kein Wohlgefallen daran gefunden« — die doch nach dem Gesetz dargebracht werden —;
9dann sprach er: »Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun« — er nimmt das Erste weg, um das Zweite aufzurichten.
10In diesem WillenA sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.
11Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden hinwegnehmen können.
12Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes.
13Fortan wartet er, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße.
14Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.
15<Das> bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem er gesagt hat:
16»Dies ist der Bund, den ich für sie errichtenA werde nach jenen Tagen, spricht der Herr, ich werde meine Gesetze inB ihre Herzen geben und sie auch inB ihren SinnC schreiben«;
17und: »Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.«
18Wo aber Vergebung dieser <Sünden> ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr.
19Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum,
20den er uns eröffnetA hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang — das ist durch sein Fleisch —,
21und einen großen Priester über das Haus Gottes,
22so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller GewissheitA des Glaubens, die Herzen besprengt <und damit gereinigt> vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.
23Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten — denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat —,
24und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen,
25indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumenA, wie es bei einigen Sitte ist, sondern <einander> ermuntern, und <das> umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!
26Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,
27sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wirdA.
28Hat jemand das Gesetz Moses verworfenA, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin.
29Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemeinA erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
30Denn wir kennen den, der gesagt hat: »Mein ist die Rache, ich will vergelten«; und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.«
31Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!
32Gedenkt aber der früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden wart, viel Leidenskampf erduldet habt,
33als ihr teils durch Schmähungen und Bedrängnisse zur Schau gestellt und teils Gefährten derer wurdet, denen es so erging!
34Denn ihr habt sowohl mit den Gefangenen gelitten als auch den Raub eurer Güter mit Freuden aufgenommen, da ihr wisst, dass ihr für euch selbst einen besseren und bleibenden Besitz habt.
35Werft nun eure ZuversichtA nicht weg, die eine große Belohnung hat.
36Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt.
37Denn noch eine ganz kleine Weile, <und> der Kommende wird kommen und nicht säumen.
38»Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben«; und: »Wenn er sich zurückzieht, wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.«
39 Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die glauben zurA Gewinnung des LebensB.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.