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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!41Ich ermahne euch nun, ich, der GefangeneA im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid,
2mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend!
3Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens:
4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung!
5 Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
6 ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allenA ist.
7Jedem Einzelnen von uns aber ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden.
8Darum heißt es: »Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er GefangeneA gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben.«
9Das Hinaufgestiegen aber, was besagt es anderes, als dass er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde?
10Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfüllte.
11Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
12zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die ErbauungA des Leibes Christi,
13bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife ChristiA.
14<Denn> wir sollen nicht mehr Unmündige seinA, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch <ihre> Verschlagenheit zu listig ersonnenem IrrtumB.
15Lasst uns aber die Wahrheit redenA in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus.
16Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung <dienende> GelenkA, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und <so> wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner SelbstauferbauungB in Liebe.
17Dies nun sage und bezeuge ichA im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie auch die Nationen wandeln, in Nichtigkeit ihres SinnesB;
18<sie sind> verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der VerstockungA ihres Herzens;
19sie, die abgestumpft sind, haben sich selbst der Ausschweifung hingegeben, zum Ausüben jeder Unreinheit mit GierA.
20 Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt.
21Ihr habt ihn doch gehört und seid in ihm gelehrt wordenA, wie es Wahrheit in Jesus ist:
22dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet,
23dagegen erneuert werdet in demA Geist eurer GesinnungB
24und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und HeiligkeitA.
25Deshalb legt die LügeA ab und redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten! Denn wir sind untereinander Glieder.
26Zürnet, und sündigt <dabei> nicht! Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn,
27und gebt dem Teufel keinen Raum!
28Wer gestohlen hatA, stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen <etwas> mitzugeben habe!
29Kein faulesA Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigenB ErbauungC, damit es den Hörenden Gnade gebe!
30Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!
31Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit!
32SeidA aber zueinander gütig, mitleidig, und vergebt einanderB, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat!
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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