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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!81Saulus aber willigte in seine Tötung mit ein.
An jenem Tag entstand aber eine große Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem; und alle wurden in die Landschaften von Judäa und Samaria zerstreut, ausgenommen die Apostel.
2Gottesfürchtige Männer aber bestatteten den Stephanus und stellten eine große Klage über ihn an.
3Saulus aber verwüstete die GemeindeA, indem er der Reihe nach in die Häuser ging; und er schleppte sowohl Männer als auch Frauen fort und überlieferte sie ins Gefängnis.
4Die Zerstreuten nun gingen umher und verkündigtenA das Wort.
5Philippus aber ging hinab in eine Stadt Samarias und predigte ihnen den Christus.
6Die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.
7Denn von vielen, die unreine Geister hatten, fuhren sie aus, mit lauter Stimme schreiend; und viele Gelähmte und Lahme wurden geheilt.
8Und es war große Freude in jener Stadt.
9Ein Mann aber, mit Namen Simon, befand sich vorher in der Stadt, der trieb Zauberei und brachte das VolkA von Samaria außer sich, indem er von sich selbst sagte, dass er etwas GroßesB sei;
10dem hingen alle, vom KleinenA bis zum Großen, an und sagten: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die große nennt.
11Sie hingen ihm an, weil er sie lange Zeit mit den Zaubereien außer sich gebracht hatte.
12Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom ReichA Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufenB, sowohl Männer als auch Frauen.
13Auch Simon selbst glaubte, und als er getauft war, hielt er sich zu Philippus; und als er die Zeichen und großen Wunder sah, die geschahen, geriet er außer sich.
14Als die Apostel in Jerusalem gehört hatten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen.
15Als diese hinabgekommen waren, beteten sie für sie, damit sie den Heiligen Geist empfangen möchten;
16denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus.
17Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist! —
18Als aber Simon sah, dass durch das Auflegen der Hände der Apostel der Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld
19und sagte: Gebt auch mir diese MachtA, dass der, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt!
20Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du gemeint hast, dass die Gabe Gottes durch Geld zu erlangen sei!
21Du hast weder Teil noch RechtA an dieser Sache, denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott.
22Tu nun Buße über diese deine Bosheit und bitte den Herrn, ob dir etwa der Anschlag deines Herzens vergeben werde!
23Denn ich sehe, dass du voll bitterer Galle und in Banden der Ungerechtigkeit bistA.
24Simon aber antwortete und sprach: Bittet ihr für mich den Herrn, damit nichts über mich komme von dem, was ihr gesagt habt!
25Nachdem sie nun das Wort des Herrn bezeugt und geredet hatten, kehrten sie nach Jerusalem zurück und verkündigten das Evangelium vielen Dörfern der Samariter.
26Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach SüdenA auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt! Der ist öde.
27Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Äthiopier, ein KämmererA, ein Gewaltiger der KandakeB, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz <gesetzt> war, war gekommen, um zu Jerusalem anzubeten;
28und er war auf der Rückkehr und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
29Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an!
30Philippus aber lief hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen und sprach: Verstehst du auch, was du liest?
31Er aber sprach: Wie könnte ich denn, wenn nicht jemand mich anleitet? Und er bat den Philippus, dass er aufsteige und sich zu ihm setze.
32Die Stelle der Schrift aber, die er las, war diese: »Er wurde wie ein Schaf zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm stumm ist vor seinem Scherer, so tut er seinen Mund nicht auf.
33In seiner Erniedrigung wurde sein Gericht weggenommen. Wer aber wird sein Geschlecht beschreiben? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.«
34Der Kämmerer aber antwortete dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet dies? Von sich selbst oder von einem anderen?
35Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit dieser Schrift an und verkündigte ihm das Evangelium von Jesus.
36Als sie aber auf dem Weg fortzogen, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer spricht: Siehe, <da ist> Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
38Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Und sie stiegen beide in das Wasser hinab, sowohl Philippus als auch der Kämmerer, und er taufte ihn.
39Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr, denn er zog seinen Weg mit Freuden.
40Philippus aber fand man zu AschdodA; und er zog hindurch und verkündigte das Evangelium allen Städten, bis er nach Cäsarea kam.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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