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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!141Es geschah aber zu Ikonion, dass sie zusammen in die Synagoge der Juden gingen und so redeten, dass eine große Menge, sowohl von Juden als auch von GriechenA, glaubte.
2Die Juden aber, die nicht gehorchen wolltenA, reizten und erbitterten die Seelen derer <aus den> Nationen gegen die Brüder.
3Sie verweilten nun lange Zeit und sprachen freimütig in dem Herrn, der dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab, indem er Zeichen und Wunder geschehen ließ durch ihre Hände.
4Die Menge der Stadt aber war entzweit, und die einen waren mit den Juden, die anderen mit den Aposteln.
5Als aber ein heftiges Bestreben entstand, sowohl von denen <aus den> Nationen als auch von den Juden samt ihren Obersten, sie zu misshandeln und zu steinigen,
6entflohen sie, als sie es bemerkten, in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe und die Umgegend;
7und dort verkündigten sie das Evangelium.
8Und ein Mann in Lystra saß da, kraftlos an den Füßen, lahm von seiner Mutter Leib an, der niemals umhergegangen war.
9Dieser hörte Paulus reden; als der ihn fest anblickte und sah, dass er Glauben hatte, geheiltA zu werden,
10sprach er mit lauter Stimme: Stelle dich gerade hin auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher.
11Als die Volksmengen aber sahen, was Paulus tat, erhoben sie ihre Stimme und sagten auf Lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und sind zu uns herabgekommen.
12Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber HermesA, weil er es war, der das Wort führte.
13Der Priester des Zeus<tempels> aber, der vor der Stadt war, brachte Stiere und Kränze an die Tore und wollte mit den Volksmengen opfern.
14Als aber die Apostel Barnabas und Paulus es hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen hinaus unter die Volksmenge und riefen
15und sprachen: Männer, warum tut ihr dies? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euchA, dass ihr euch von diesen nichtigen <Götzen> bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist.
16Er ließ in den vergangenen Geschlechtern alle Nationen in ihren eigenen Wegen gehen,
17obwohl er sich doch nicht unbezeugt gelassen hat, indem er Gutes tat und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab und eure Herzen mit Speise und Fröhlichkeit erfüllte.
18Und als sie dies sagten, beruhigten sie mit Mühe die Volksmengen, dass sie ihnen nicht opferten.
19Es kamen aber aus Antiochia und Ikonion Juden an, und nachdem sie die Volksmengen überredet und Paulus gesteinigt hatten, schleiften sie ihn zur Stadt hinaus, da sie meinten, er sei gestorben.
20Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein; und am folgenden Tag zog er mit Barnabas aus nach Derbe.
21Und als sie jener Stadt das Evangelium verkündigt und viele zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra und Ikonion und Antiochia zurück.
22Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und <sagten>, dass wir durch viele Bedrängnisse in das ReichA Gottes hineingehen müssen.
23Als sie ihnen aber in jeder GemeindeA Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren.
24Und nachdem sie Pisidien durchzogen hatten, kamen sie nach Pamphylien;
25und als sie in Perge das Wort geredet hatten, gingen sie hinab nach Attalia;
26und von da segelten sie ab nach Antiochia, von wo sie der Gnade Gottes befohlen worden waren zu dem Werk, das sie erfüllt hatten.
27Als sie aber angekommen waren und die GemeindeA zusammengebracht hatten, erzählten sie alles, was Gott mit ihnen getan und dass er den Nationen eine Tür des Glaubens geöffnet habe.
28Sie verweilten aber eine nicht geringe Zeit bei den Jüngern.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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