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  • Das fünfte Buch Mose (Deuteronomium)
  • 5.Mose 7,12-26

Keine Gemeinschaft mit den Kanaanäern — Gottes Segenszusage

71Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du <jetzt> hineinkommst, um es in Besitz zu nehmen, und <wenn er dann> viele Nationen vor dir hinaustreibt: die Hetiter und die Girgasiter und die Amoriter und die Kanaaniter und die Perisiter und die Hewiter und die Jebusiter, sieben Nationen, größer und stärker als du,

2und <wenn> der HERR, dein Gott, sie vor dir dahingibt, und du sie schlägst, <dann> sollst du unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen noch ihnen gnädig sein.

3Und du sollst dich nicht mit ihnen verschwägern. Deine Tochter darfst du nicht seinem Sohn geben, und seine Tochter darfst du nicht für deinen Sohn nehmen.

4Denn er würde deinen Sohn von mirA abwenden, dass er andern Göttern dientB, und der Zorn des HERRN würde gegen euch entbrennen, und er würde dich schnell vernichten.

w. von hinter mir her

so mit einer hebr. Handschr., dem SamPent, der LXX und Vulg.; Mas. T.: dass sie andern Göttern dienen

5Sondern so sollt ihr an ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre GedenksteineA zerbrechen und ihre Ascherim umhauen und ihre GötterbilderB mit Feuer verbrennen.

hebr. mazzebot; das sind aufrecht hingestellte Steine, die zu Ehren eines Gottes kultisch verehrt wurden

das sind aus Stein gehauene o. aus Holz geschnitzte Bilder

6Denn du bist dem HERRN, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, dass du ihm zum Volk <seines> Eigentums wirst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.

7Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat der HERR sich euch zugeneigt und euch erwählt — ihr seid ja das geringste unter allen Völkern —,

8sondern wegen der Liebe des HERRN zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen, hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Sklavenhaus, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

9So erkenne denn, dass der HERR, dein Gott, der Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die GüteA bis auf tausend Generationen denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten,

o. Gnade

10und der denen, die ihn hassen, ins Angesicht vergilt, um sieA umkommen zu lassen. Nicht zögert er gegenüber dem, der ihn hasst, ins Angesicht vergilt er ihm!

T.; Mas. T.: ihn

11So sollst du das Gebot und die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen halten, die zu tun ich dir heute befehle.

12Und es wird geschehen: Dafür, dass ihr diesen Rechtsbestimmungen gehorcht, sie bewahrt und sie tut, wird der HERR, dein Gott, dir den Bund und die GüteA bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat.

o. Gnade

13Und er wird dich lieben und dich segnen und dich zahlreich werden lassen. Er wird die Frucht deines Leibes segnen und die Frucht deines Landes, dein Getreide, deinen Most und dein Öl, den Wurf deiner Rinder und den Zuwachs deiner Schafe, in dem Land, das er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben.

14Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare wird bei dir sein noch bei deinem Vieh.

15Und der HERR wird jede Krankheit von dir abwenden. Und keine der bösen Seuchen Ägyptens, die du kennst, wird er auf dich legen, sondern er wird sie auf alle deine Hasser bringen.

16Und du wirst alle Völker verzehren, die der HERR, dein Gott, dir preisgibt. Du sollst ihretwegen nicht betrübt seinA, und du sollst ihren Göttern nicht dienen; denn das wäre ein FallstrickB für dich.

w. Dein Auge soll ihretwegen nicht fließen

w. ein Stellholz

17Wenn du in deinem Herzen sagst: Diese Nationen sind größer als ich; wie könnte ich sie vertreiben? —

18fürchte dich nicht vor ihnen! Denk doch daran, was der HERR, dein Gott, dem Pharao und allen Ägyptern angetan hat,

19an die großen Prüfungen, die deine Augen gesehen, und an die Zeichen und die WunderA und die starke Hand und den ausgestreckten Arm, womit der HERR, dein Gott, dich herausgeführt hat! Ebenso wird der HERR, dein Gott, an all den Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.

o. Wahrzeichen

20Und auch die HornissenA wird der HERR, dein Gott, gegen sie senden, bis <alle>, die übrig geblieben sind und die sich vor dir versteckt haben, umgekommen sind.

nach anderen: Angst und Schrecken

21Erschrick nicht vor ihnen! Denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtbarer Gott.

22Und der HERR, dein Gott, wird diese Nationen nach und nach vor dir hinaustreiben. Du wirst sie nicht schnell vernichten können, damit sich das Wild des Feldes nicht gegen dich vermehrt.

23Und der HERR, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und sie in große Bestürzung versetzen, bis sie vernichtet sind.

24Und er wird ihre Könige in deine Hand geben, und du wirst ihre Namen ausrotten unter dem Himmel. Kein Mensch wird vor dir bestehen, bis du sie vernichtet hast.

25Die BilderA ihrer Götter sollt ihr mit Feuer verbrennen. Du sollst nicht das Silber und das Gold<, das> an ihnen <ist,> begehren und es dir nehmen, damit du dadurch nicht verstrickt wirst; denn ein Gräuel für den HERRN, deinen Gott, ist es.

das sind aus Stein gehauene o. aus Holz geschnitzte Bilder

26Und du sollst keinen Gräuel in dein Haus bringen, damit du nicht gleich ihm dem Bann verfällstA. Du sollst es als abscheulich verabscheuen und es für einen gräulichen Gräuel halten, denn Gebanntes ist es.

w. so dass du gleich ihm Gebanntes wirst