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  • Das fünfte Buch Mose (Deuteronomium)
  • 5.Mose 6,13

Aufforderung zur Verehrung des einen Gottes

61Und dies ist das Gebot, die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen, die der HERR, euer Gott, geboten hat, euch zu lehren, damit ihr sie tut in dem Land, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen,

2damit du den HERRN, deinen Gott, fürchtest alle Tage deines Lebens, um alle seine Ordnungen und seine Gebote zu bewahren, die ich dir gebiete — du und dein Sohn und deines Sohnes Sohn —, und damit deine Tage lange währen.

3Höre nun, Israel, und achte darauf, <sie> zu tun, damit es dir gut geht und ihr sehr zahlreich werdet — wie der HERR, der Gott deiner Väter, zu dir geredet hat — in einem Land, das von Milch und HonigA überfließt!

d. i. Trauben- oder Dattelhonig

4Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR alleinA!

o. ist als Einziger der HERR

5Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen SeeleA und mit deiner ganzen Kraft.

o. Person

6Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein.

7Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.

8Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein,

9und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine ToreA schreiben.

Der SamPent liest: an die Pfosten deiner Häuser und Tore

10Und es soll geschehen, wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, das er deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, dir zu geben: große und gute Städte, die du nicht gebaut hast,

11und Häuser voll von allem Guten, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Olivenbäume, die du nicht gepflanzt hast, und <wenn> du dann essen und satt werden wirst,

12so hüte dich, dass du den HERRN ja nicht vergisst, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus.

13Den HERRN, deinen Gott, sollst du fürchten und ihm dienen, und bei seinem Namen sollst du schwören.

14Ihr sollt nicht anderen Göttern, von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, nachlaufen —

15denn als ein eifersüchtiger Gott ist der HERR, dein Gott, in deiner Mitte —, damit nicht der Zorn des HERRN, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich vom Erdboden weg vernichtet.

16Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht prüfenA, wie ihr ihn zu Massa geprüftB habt.

o. versuchen; o. auf die Probe stellen

o. versucht; o. auf die Probe gestellt

17Halten, ja, halten sollt ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Ordnungen, die er dir geboten hat.

18Und du sollst tun, was recht und gut ist in den Augen des HERRN, damit es dir gut geht und du hineinkommst und das gute Land in Besitz nimmst, das der HERR deinen Vätern zugeschworen hat,

19um alle deine Feinde vor dir hinauszustoßen, so wie der HERR geredet hat.

20Wenn dein Sohn dich künftig fragt: Was <bedeuten> die Zeugnisse und die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen, die der HERR, unser Gott, euch geboten hat?,

21dann sollst du deinem Sohn sagen: Sklaven waren wir beim Pharao in Ägypten. Der HERR aber hat uns mit starker Hand aus Ägypten herausgeführt,

22und der HERR tat vor unseren Augen große und unheilvolle Zeichen und WunderA an Ägypten, an dem Pharao und an seinem ganzen Haus.

o. Wahrzeichen

23Uns aber führte er von dort heraus, um uns herzubringen, uns das Land zu geben, das er unsern Vätern zugeschworen hat.

24Und der HERR hat uns geboten, alle diese Ordnungen zu tun, den HERRN, unsern Gott, zu fürchten, damit es uns gut geht alle Tage und er uns am Leben erhält, so wie <es> heute <ist>.

25Und es wird unsere Gerechtigkeit sein, wenn wir darauf achten, dieses ganze Gebot vor dem HERRN, unserm Gott, zu tun, so wie er <es> uns befohlen hat.