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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!321Horch auf, du Himmel, ich will reden, und die Erde höre die Worte meines Mundes!
2Wie Regen träufle meine Lehre, wie Tau riesle meine Rede, wie Regenschauer auf frisches Grün und wie Regengüsse auf <welkes> Kraut!
3Denn den Namen des HERRN rufe ich aus: Gebt EhreA unserm Gott!
4Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!
5Es versündigte sich gegen ihn eine verkehrte und verdrehte Generation — nicht seine Kinder <sind sie, sondern> ihr <eigener> Schandfleck —.
6Wollt ihr so dem HERRN vergelten, törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, der dich geschaffenA hat? Er hat dich gemacht und dich bereitet.
7Denk an die Tage der Vorzeit, gebt acht auf die Jahre von Generation zu Generation! Frag deinen Vater, er wird es dir kundtun, deine Ältesten, sie werden es dir sagen!
8Als der Höchste den Nationen das Erbe austeilte, als er die Menschenkinder <voneinander> schied, da legte er fest die Grenzen der Völker nach der Zahl der Söhne IsraelA.
9Denn der Anteil des HERRN ist sein Volk, Jakob das MaßA seines Erbteils.
10Er fand ihnA im Land der Wüste und in der Öde, im Geheul der Wildnis. Er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel.
11Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, Aseine Flügel ausbreitet, sieB aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen,
12<so> leitete ihn der HERR alleinA, und kein fremder Gott war mit ihm.
13Er ließ ihn einherfahren auf den Höhen der Erde, und er aß die FrüchteA des Feldes. Er ließ ihnB Honig saugen aus dem Felsen und Öl aus dem Felsenkiesel,
14Rahm der Kühe und Milch der Schafe samt dem Fett der Lämmer, Widder aus BaschanA und Böcke samt dem BestenB des Weizens und das Blut der Traube trankest du, <feurigen> Wein.
15Da wurde JeschurunA fett und schlug aus. Du wurdest fett, dick, feist! Und er verwarf den Gott, der ihn gemacht, und verachtete den Fels seiner Rettung.
16Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde <Götter>, durch Gräuel kränkten sie ihn.
17Sie opferten den Dämonen, die nicht Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen, die <erst> vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrtenA.
18Den Felsen, der dich gezeugt, täuschtestA du und vergaßest den Gott, der dich geboren.
19Und der HERR sah es und verwarf <sie> aus Unwillen überA seine Söhne und seine Töchter.
20Er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, was ihr Ende ist; denn eine Generation <voller> Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue ist.
21Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht-Gott, haben mich gekränkt durch ihre NichtigkeitenA; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will ich sie kränken.
22Denn ein Feuer ist entbrannt in meinem Zorn, es brennt bis in den untersten Scheol und frisst die Erde und ihren Ertrag und entzündet die Grundfesten der Berge.
23Ich will Unheil über sie häufen, meine Pfeile gegen sie verbrauchen.
24Sie sind vor Hunger entkräftet und aufgezehrt von FieberglutA und giftiger Pest, so sende ich den Zahn wilder Tiere gegen sie, samt dem Gift der im Staub Kriechenden.
25Draußen wird kinderlos machen das Schwert und drinnenA der Schrecken: den Jüngling wie die Jungfrau, den Säugling mit dem greisen Mann.
26Ich hätte <schon> gesagt: Ich will sie zerschlagen, ihrer Erwähnung unter den Menschen ein Ende machen!
27Wenn ich die Kränkung durch den Feind nicht fürchtete, dass ihre Gegner es falsch darstellten, dass sie sagten: Unsere Hand war erhaben! — und nicht: Der HERR hat dies alles gewirkt!
28Denn sie sind eine Nation, die <allen> Rat verloren hat; keine Einsicht ist bei ihnen.
29Wenn sie weise wären, würden sie das verstehen, würden ihr Ende bedenken.
30Wie könnte einer Tausend jagen und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, wenn nicht <deshalb>, weil ihr Fels sie verkauft und der HERR sie preisgegeben hat?
31Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels; so haben unsere Feinde selbst geurteiltA!
32Denn von dem Weinstock Sodoms ist ihr Weinstock und von den Terrassen<gärten> Gomorras; ihre Beeren sind Giftbeeren, bittere Trauben haben sie.
33Drachengift ist ihr Wein und grausames Viperngift.
34Ist dies nicht bei mir aufbewahrt, versiegelt in meinen Schatzkammern?
35Mein ist die Rache und die VergeltungA für die Zeit, da ihr Fuß wankt. Denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und was ihnen bevorsteht, eilt herbei.
36Denn der HERR wird sein Volk richtenA, und über seine Knechte wird er sich erbarmenB, wenn er sieht, dass geschwunden die Kraft und der Sklave und der FreieC dahin sind.
37Und er wird sagen: Wo sind <nun> ihre Götter, der Fels, bei dem sie Zuflucht suchten?
38Die das Fett ihrer Schlachtopfer aßen, den Wein ihrer Trankopfer tranken, die sollen <doch> aufstehen und euch helfen, sie sollenA <doch> ein Schirm über euch sein!
39Seht nun, dass ich, ich es bin und kein Gott neben mir ist! Ich, ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich, ich heile; und es gibt keinen, der aus meiner Hand rettet!
40Denn ich erhebe meine Hand zum Himmel und spreche: So wahr ich ewig lebe!
41Wenn ich mein blitzendes Schwert geschärft habe und meine Hand zum Gericht greift, dann wende ich Rache auf meine Gegner zurück und vergelte es meinen Hassern.
42Meine Pfeile lass ich trunken werden von Blut, und mein Schwert frisst Fleisch vom Blut der Erschlagenen und Gefangenen, vom Haupt der Fürsten des FeindesA.
43Lasst jauchzen, ihr Nationen, sein Volk! Denn er rächt das Blut seiner Knechte, und Rache wendet er auf seine Gegner zurück, und sein Land, sein Volk entsühnt er.
44Und Mose kam und redete alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volkes, er und HoseaA, der Sohn des Nun.
45Und als Mose all diese Worte zu ganz Israel zu Ende geredet hatte,
46da sagte er zu ihnen: Richtet euer Herz auf all die Worte, die ich euch heute bezeuge, damit ihr sie euren Kindern gebietet, dass sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu tun!
47Denn nicht ein leeres Wort ist es für euch, sondern es ist euer Leben. Und durch dieses Wort werdet ihr eure Tage verlängern in dem Land, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.
48Und an ebendiesem Tag redete der HERR zu Mose und sprach:
49Steige auf das Gebirge Abarim hier, <auf> den Berg Nebo, der im Land Moab <liegt>, der Jericho gegenüber ist, und sieh das Land Kanaan, das ich den Söhnen Israel zum Eigentum gebe!
50Dann wirst du auf dem Berg sterben, auf den du steigst, und wirst zu deinen VölkernA versammelt werden, ebenso wie dein Bruder Aaron auf dem Berg Hor gestorben ist und zu seinen Völkern versammelt wurde,
51weil ihr treulos gegen mich gehandelt habt mitten unter den Söhnen Israel am Wasser von Meribat-KadeschA in der Wüste Zin, weil ihr mich nicht geheiligt habt mitten unter den Söhnen Israel.
52Denn von der gegenüberliegenden SeiteA sollst du das Land sehen, aber du sollst nicht in das Land hineinkommen, das ich den Söhnen Israel gebe.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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