Copyright
Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Jetzt registrieren!211Und der Kanaaniter, der König von Arad, der im SüdlandA wohnte, hörte, dass Israel den Weg nach AtarimB kam, und er kämpfte gegen Israel und führte Gefangene von ihm weg.
2Da legte Israel dem HERRN gegenüber ein Gelübde ab und sagte: Wenn du dieses Volk wirklich in meine Hand gibst, dann werde ich seine Städte mit dem Bann belegen.
3Und der HERR hörte auf die Stimme Israels und gab die Kanaaniter <in seine Hand>; und es belegte sie und ihre Städte mit dem Bann. Und man gab dem Ort den Namen HormaA.
4Und sie brachen auf vom Berg Hor, auf dem Weg zum Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Und die Seele des Volkes wurde ungeduldigA auf dem Weg;
5und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Wozu habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Damit wir in der Wüste sterben? Denn es ist kein Brot und kein Wasser da, und unserer Seele ekelt es vor dieser elenden Nahrung.
6Da sandte der HERR feurige SchlangenA unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volk aus Israel.
7Da kam das Volk zu Mose, und sie sagten: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bete zu dem HERRN, dass er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose betete für das Volk.
8Und der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine SchlangeA und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben.
9Und Mose machte eine Schlange von Bronze und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernenA Schlange, so blieb er am Leben.
10Und die Söhne Israel brachen auf und lagerten sich in Obot.
11Und sie brachen auf von Obot und lagerten sich in Ije-Abarim in der Wüste, die vor Moab gegen Osten ist.
12Von dort brachen sie auf und lagerten sich am Bach Sered.
13Von dort brachen sie auf und lagerten sich auf der andern Seite des Arnon, der in der Wüste ist, der aus dem Gebiet der Amoriter hervorkommt. Denn der Arnon ist die Grenze von Moab, zwischen Moab und den Amoritern.
14Darum heißt es in dem Buch der Kämpfe des HERRN:
Das Waheb in Sufa und die Bäche des Arnon;
15und der Abfluss der Bäche, der sich erstreckt nach dem Wohnsitz von Ar und sich anlehnt an das Gebiet von Moab.
16Und von dort <zogen sie> nach Beer; das ist der Brunnen, von dem der HERR zu Mose sprach: Versammle das Volk! Und ich will ihnen Wasser geben.
17Damals sang Israel dieses Lied:
Steige herauf, Brunnen! Singt ihm zu!
18Brunnen, den Oberste gegraben, den die Edlen des Volkes gehöhlt haben mit dem Zepter, mit ihren Stäben!
Und aus der Wüste <zogen sie> nach Mattana;
19und von Mattana nach Nahaliël; und von Nahaliël nach Bamot;
20und von Bamot in das Tal, das im GebietA von Moab ist, bei dem Gipfel des Pisga, der hinunterblickt über die Fläche der WildnisB.
21Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ <ihm> sagen:
22Lass mich durch dein Land ziehen! Wir wollen nicht auf die Äcker und in die Weinberge abbiegen, wir wollen kein Wasser aus den Brunnen trinken; auf der Straße des Königs wollen wir gehen, bis wir durch dein Gebiet gezogen sind.
23Aber Sihon gestattete Israel nicht, durch sein Gebiet zu ziehen; und Sihon sammelte all sein <Kriegs>volk und zog aus, Israel entgegen in die Wüste, und kam nach Jahaz und kämpfte gegen Israel.
24Und Israel schlug ihn mit der Schärfe des Schwertes und nahm sein Land in Besitz vom Arnon bis an den Jabbok, bis zu den Söhnen Ammon; denn die Grenze der Söhne Ammon war festA.
25Und Israel nahm alle diese Städte ein, und Israel wohnte in allen Städten der Amoriter, in Heschbon und in allen seinen Tochterstädten.
26Denn Heschbon war die Stadt Sihons, des Königs der Amoriter; und dieser hatte gegen den früheren König von Moab gekämpft und hatte sein ganzes Land bis an den Arnon aus seiner Hand weggenommen.
27Daher sagen die Spruchdichter:
Kommt nach Heschbon! Aufgebaut und befestigt werde die Stadt Sihons!
28Denn Feuer ging aus von Heschbon, eine Flamme von der Stadt Sihons; es fraß Ar in MoabA, die Herren der Höhen des ArnonB.
29Wehe dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kemosch! Er hat seine Söhne zu Flüchtlingen gemacht und seine Töchter in die Gefangenschaft Sihons geführt, des Königs der Amoriter.
30Da haben wir auf sie geschossen; Heschbon ist verloren bis DibonA; da haben wir verödet bis Nofach, das bei Medeba liegtB.
31Und Israel wohnte im Land der Amoriter.
32Und Mose sandte <Männer> aus, um Jaser zu erkunden; und sie nahmen seine Tochterstädte ein, und er trieb die Amoriter aus, die dort waren.
33Und sie wandten sich und zogen hinauf auf dem Weg nach Baschan; und Og, der König von Baschan, zog aus ihnen entgegen, er und all sein <Kriegs>volk, zum Kampf nach Edreï.
34Und der HERR sprach zu Mose: Fürchte ihn nicht! Denn in deine Hand habe ich ihn gegeben und sein ganzes Volk und sein Land. Und tu ihm, wie du Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Heschbon wohnte.
35Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes <Kriegs>volk, bis ihm kein Entkommener übrig blieb; und sie nahmen sein Land in Besitz.
Für diese Funktion ist eine Anmeldung erforderlich.
Für diese Funktion ist eine Anmeldung erforderlich.
Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.