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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!331Und der HERR redete zu Mose: Geh, ziehe von hier hinauf, du und das Volk, das du aus dem Land Ägypten heraufgeführt hast, in das Land, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich es geben!
2— Und ich werde einen Engel vor dir hersenden und die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter vertreiben —
3in ein Land, das von Milch und Honig überfließt. Denn ich werde nicht in deiner Mitte hinaufziehen — du bist nämlich ein halsstarriges Volk —, damit ich dich nicht auf dem Wege vernichte.
4Als das Volk diese böse Rede hörte, trauerten sie, und keiner legte seinen Schmuck an.
5Denn der HERR hatte zu Mose gesagtA: Sprich zu den Söhnen Israel: Ihr seid ein halsstarriges Volk. Zöge ich nur einen Augenblick in deiner Mitte hinauf, so würde ich dich vernichten. Und nun lege deinen Schmuck von dir ab, und ich werde zusehenB, was ich für dich tun kann.
6Da entledigten sich die Söhne Israel ihres Schmuckes, vom Berg Horeb an.
7Mose nun nahm <jeweils> das Zelt und schlug es sich außerhalb des Lagers auf, fern vom Lager für sichA, und nannte es: Zelt der Begegnung. Und es geschah, jeder, der den HERRN suchte, ging zum Zelt der Begegnung außerhalb des Lagers hinaus.
8Es geschah auch, sooft Mose zum Zelt hinausging, dann standen alle Leute auf, und sie traten jeder an den Eingang seines Zeltes und sahen Mose nach, bis er in das Zelt hineinkam.
9Und es geschah <jedes Mal>, wenn Mose in das Zelt kam, dann stieg die Wolkensäule herab und blieb am Eingang des Zeltes stehen; und <der HERR> redete mit Mose.
10Und das ganze Volk sah die Wolkensäule am Eingang des Zeltes stehen. Und das ganze Volk erhob sich, und sie warfen sich nieder, jeder am Eingang seines Zeltes.
11Und der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet; dann kehrte er<, Mose,> ins Lager zurück. Sein Diener Josua aber, der Sohn des Nun, ein junger Mann, wich nicht aus dem Innern des Zeltes.
12Mose nun sagte zum HERRN: Siehe, du sagst zu mir: Führe dieses Volk hinauf! — aber du hast mich nicht erkennen lassen, wen du mit mir senden willst, wo du <doch selbst> gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, ja, du hast Gunst gefunden in meinen Augen.
13Und nun, wenn ich also Gunst gefunden habe in deinen Augen, <dann> lass mich dochA deine Wege erkennen, so dass ich dich erkenne, damit ich Gunst finde in deinen Augen, und bedenke, dass diese Nation dein Volk ist!
14Er antwortete: Mein AngesichtA wird <mit>gehen und dich zur Ruhe bringen.B
15Er aber sagte zu ihm: Wenn dein Angesicht nicht <mit>geht, dann führe uns nicht von hier hinauf!
16Woran soll man denn sonst erkennen, dass ich Gunst gefunden habe in deinen Augen, ich und dein Volk? Nicht daran, dass du mit uns gehst und wir, ich und dein Volk, <dadurch> vor jedem Volk auf dem Erdboden ausgezeichnetA werden?
17Der HERR antwortete Mose: Auch diesen Wunsch, denA du <jetzt> ausgesprochen hast, werde ich erfüllen; denn du hast Gunst gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.
18Er aber sagte: Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!
19Er antwortete: Ich werde all meine Güte an deinem Angesicht vorübergehen lassen und den Namen Jahwe vor dir ausrufen: Ich werdeA gnädig sein, wem ich gnädig bin, und mich erbarmen, über wen ich mich erbarme.
20Dann sprach er: Du kannst <es> nicht <ertragen>, mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.
21Weiter sagte der HERR: Siehe, <hier> ist ein Platz bei mir, da sollst du dich auf den Felsen stellen.
22Und es wird geschehen, wenn meine Herrlichkeit vorüberzieht, dann werde ich dich in die Felsenhöhle stellen und meine Hand schützend über dich halten, bis ich vorübergegangen bin.
23Dann werde ich meine Hand wegnehmen, und du wirst mich von hinten sehen; aber mein Angesicht darf nicht gesehen werden.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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