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  • Das zweite Buch Mose (Exodus)
  • 2.Mose 25,8

Heiligtum: Freiwillige Gaben

251Und der HERR redete zu Mose und sprach:

2Rede zu den Söhnen Israel <und sage ihnen>, sie sollen ein Hebopfer für mich nehmen! Von jedem, dessen Herz ihn antreibt, sollt ihr mein Hebopfer nehmen.

3Dies aber ist das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold, Silber und Bronze,

4violetter und roter Purpur, Karmesinstoff, ByssusA und Ziegenhaar,

d. i. ein feines Gewebe aus Ägypten; wohl feines Leinen

5rot gefärbte Widderfelle, Häute von DelfinenA und Akazienholz;

w. Tachaschhäute. — Wahrscheinlich Häute des großen Tümmlers, einer Delfinart; nach anderen: Dachsfelle, o. Seekuhhäute, o. weich gegerbtes Leder

6Öl für den Leuchter, BalsamöleA für das Salböl und für das wohlriechende Räucherwerk;

o. Olivenöl für den Leuchter, wohlriechende Stoffe

7OnyxsteineA und <andere> Edelsteine zum Einsetzen für das Efod und die BrusttascheB.

o. Karneolsteine

o. den Brustschild

8Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne.

9Nach allem, was ich dir zeige, <nämlich> dem Urbild der Wohnung und dem Urbild all ihrer Geräte, danach sollt ihr es machen.

Heiligtum: Bundeslade mit Deckplatte

10So sollen sie nunA eine LadeB aus Akazienholz machen: zweieinhalb Ellen sei ihre Länge, anderthalb Ellen ihre Breite und anderthalb Ellen ihre Höhe.

Eine alte hebr. Handschr. und LXX lesen: So sollst du nun

w. einen Kasten; wohl als eine Art Thronsockel zu verstehen

11Die sollst du mit reinem Gold überziehen — von innen und außen sollst du sie überziehen — und auf ihr ringsum eine goldene Kante anbringen.

12Gieße für sie auch vier goldene Ringe und befestige sie an ihren vier Füßen, und zwar zwei Ringe an ihrer einen Längsseite und zwei Ringe an ihrer anderen Längsseite!

13Und du sollst Stangen aus Akazienholz anfertigen und sie mit Gold überziehen.

14Diese Stangen stecke in die Ringe an den Seiten der Lade, damit man die Lade mit ihnen tragen kannA!

w. um . . . zu tragen

15Die Stangen sollen in den Ringen der Lade bleiben, sie dürfen nicht von ihrA entfernt werden.

Die syr. Üs. liest: aus ihnen

16In die Lade aber lege das ZeugnisA, das ich dir geben werde.

o. Mahnzeichen; vgl. die Anm. zu Kap. 16,34

17Dann sollst du eine DeckplatteA aus reinem Gold herstellen; zweieinhalb Ellen sei ihre Länge und anderthalb Ellen ihre Breite.

o. Sühneplatte. — Das hebr. Wort ist von einem Zeitwort abgeleitet, das ursprünglich »zudecken, verhüllen, bestreichen«, gewöhnlich aber »sühnen, versöhnen« bedeutet.

18Und mache zwei goldene Cherubim; in getriebener Arbeit sollst du sie machen an den beiden Enden der Deckplatte,

19und zwar sollst du einen Cherub am Ende hier und einen Cherub am Ende dort machen. Aus <einem Stück mit> der DeckplatteA sollt ihr die Cherubim machen an ihren beiden Enden.

o. Sühneplatte. — Das hebr. Wort ist von einem Zeitwort abgeleitet, das ursprünglich »zudecken, verhüllen, bestreichen«, gewöhnlich aber »sühnen, versöhnen« bedeutet.

20Und die Cherubim sollen die Flügel nach oben ausbreiten, die DeckplatteA mit ihren Flügeln überdeckend, während ihre Gesichter einander zu<gewandt>B sind. Der DeckplatteB sollen die Gesichter der Cherubim zu<gewandt> sein.

o. Sühneplatte. — Das hebr. Wort ist von einem Zeitwort abgeleitet, das ursprünglich »zudecken, verhüllen, bestreichen«, gewöhnlich aber »sühnen, versöhnen« bedeutet.

w. während ihre Gesichter jedes zu seinem Bruder

21Lege die DeckplatteA oben auf die Lade! In die Lade aber sollst du das ZeugnisB legen, das ich dir geben werde.

o. Sühneplatte. — Das hebr. Wort ist von einem Zeitwort abgeleitet, das ursprünglich »zudecken, verhüllen, bestreichen«, gewöhnlich aber »sühnen, versöhnen« bedeutet.

o. Mahnzeichen; vgl. die Anm. zu Kap. 16,34

22Und dort werde ich dir begegnen und von der DeckplatteA herab, zwischen den beiden Cherubim hervor, die auf der Lade des ZeugnissesB sind, alles zu dir reden, was ich dir für die Söhne Israel auftragen werde.

o. Sühneplatte. — Das hebr. Wort ist von einem Zeitwort abgeleitet, das ursprünglich »zudecken, verhüllen, bestreichen«, gewöhnlich aber »sühnen, versöhnen« bedeutet.

o. Mahnzeichen; vgl. die Anm. zu Kap. 16,34

Heiligtum: Schaubrottisch

23Und du sollst einen Tisch aus Akazienholz machen; zwei Ellen sei seine Länge, eine Elle seine Breite und anderthalb Ellen seine Höhe.

24Den überzieh mit reinem Gold und bringe an ihm ringsum eine goldene Kante an!

25Mache <an> ihm ringsum eine Leiste von einer Handbreit und bringe an seiner Leiste ringsum eine goldene Kante an!

26Mache für ihn auch vier goldene Ringe und befestige die Ringe an den vier Seiten seiner vier FüßeA!

o. über den vier Ecken, die an seinen vier Füßen sind

27Dicht an der Leiste sollen die Ringe sein als ÖsenA für die Stangen, damit man den Tisch tragen kannB.

w. als Häuser

w. um den Tisch zu tragen

28Die Stangen aber sollst du aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen, und der Tisch soll daran getragen werden.

29Fertige auch seine Schüsseln, seine Schalen, seine KannenA und seine Opferschalen an, mit denen man <Trankopfer> ausgießt! Aus reinem Gold sollst du sie herstellen.

o. Trinkschalen

30Auf den Tisch aber sollst du beständig vor mein Angesicht SchaubroteA legen.

w. Brot des Angesichts. — D. h. Brot, das immer wieder vor dem Angesicht des HERRN im Heiligtum niedergelegt wurde.

Heiligtum: Leuchter

31Und du sollst einen Leuchter aus reinem Gold machen. In getriebener Arbeit soll der Leuchter gemacht werden, sein FußA und seine Schaftröhre. Seine Kelche, Knäufe und Blüten sollen aus <einem Stück mit> ihm sein.

w. sein Schenkel. — Eine Handschr. liest: seine Schenkel und seine Schaftröhren

32Sechs Arme sollen von seinen <beiden> Seiten ausgehen; drei Arme des Leuchters aus seiner einen Seite und drei Arme des Leuchters aus seiner andern Seite.

33Drei Kelche in der Form von Mandelblüten seien an dem einen Arm, <aus> Knauf und Blüte <bestehend>, und drei Kelche in der Form von Mandelblüten am nächsten Arm, <aus> Knauf und Blüte <bestehend>; so sei es an den sechs Armen, die vomA Leuchter ausgehen.

d. h. vom Schaft des Leuchters

34Am Leuchter aber sollen vier Kelche sein in der Form von Mandelblüten, <aus> seinen Knäufen und Blüten <bestehend>;

35und zwar ein Knauf unter den <ersten> zwei von ihm <ausgehenden> Armen, ein Knauf unter den <nächsten> zwei von ihm <ausgehenden> Armen und <wieder> ein Knauf unter den <dritten> zwei von ihm <ausgehenden> Armen; <so sei es> an den sechs Armen, die vom Leuchter ausgehen.

36Ihre Knäufe und Arme sollen aus <einem Stück mit> ihm sein. Der ganze <Leuchter> sei eine getriebene Arbeit, aus reinem Gold.

37Und fertige seine sieben Lampen an, und man soll seine Lampen daraufsetzen, so dass <jede> auf die ihm gegenüberliegende SeiteA leuchtet.

w. das Gegenüberliegende seines Gesichtes

38Auch ihre Dochtscheren und FeuerbeckenA <sollst> du aus reinem Gold <herstellen>.

Das sind Gefäße zur Aufbewahrung oder zum Transport brennender Kohlen.

39Aus einem Talent reinen Goldes soll man ihn machen mit all diesen Geräten.

40Und sieh zu, dass du <alles> nach ihrem Urbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist!