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  • Das zweite Buch der Chronik
  • 2.Chr 9,29

Die Königin von Saba bei Salomo

91Und die Königin von Saba hörte von Salomos Ruf. Und sie kam nach Jerusalem, um Salomo mit Rätselfragen zu prüfen, mit einem sehr zahlreichen GefolgeA und mit Kamelen, die Balsamöle und Gold in Menge trugen und Edelsteine. Und sie kam zu Salomo und redete mit ihm alles, was in ihrem Herzen war.

o. mit sehr reichen Schätzen

2Und Salomo beantwortete ihr alle ihre FragenA. Nichts war vor Salomo verborgen, das er ihr nicht hätte beantworten könnenB.

w. Und Salomo teilte ihr all ihre Worte mit

w. das er ihr nicht mitteilte

3Und als die Königin von Saba die Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut hatte,

4und die Speise <auf> seiner Tafel und die SitzordnungA seiner Knechte und die Aufwartung seiner Diener und ihre Kleidung und seine Mundschenken und ihre Kleidung und sein Brandopfer, das er im Haus des HERRN opferteB, da geriet sie vor Staunen außer sichC

w. das Sitzen, o. den Sitzplatz

T.; Mas. T.: und sein Obergemach, von dem er ins Haus des HERRN hinaufging

w. da hatte sie keinen Atem mehr

5und sagte zu dem König: Das Wort ist Wahrheit gewesen, das ich in meinem Land über deine TatenA und über deine Weisheit gehört habe.

w. Sachen, o. Worte

6Ich habe ihren Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und meine Augen es gesehen haben. Und siehe, nicht die Hälfte ist mir berichtet worden von der Größe deiner Weisheit. Du hast die Kunde, die ich gehört habe, übertroffen.

7Glücklich sind deine MännerA und glücklich diese deine Knechte, die ständig vor dir stehen und deine Weisheit hören!

eine LXX-Ausgabe: deine Frauen

8Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der Gefallen an dir gehabt hat, dich auf seinen Thron zu setzen als König für den HERRN, deinen Gott! Weil dein Gott Israel liebt, um es ewig bestehen zu lassen, hat er dich als König über sie gesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst.

9Und sie gab dem König 120 Talente Gold und Balsamöle in großer Menge und Edelsteine. Nie <wieder> hat es solches Balsamöl gegeben wie dieses, das die Königin von Saba dem König Salomo gab.

10(Auch die Knechte Hirams und die Knechte Salomos, die Gold aus Ofir holten, brachten Almuggimhölzer und Edelsteine.

11Und der König machte von den Almuggimhölzern TreppenA für das Haus des HERRN und für das Haus des Königs und Zithern und Harfen für die Sänger. Solches <Holz> ist früher im Land Juda nicht gesehen worden.)

so mit LXX und Vulg.; Mas. T.: Straßen, o. Aufschüttungen

12Der König Salomo aber gab der Königin von Saba alles, was sie sich wünschteA, was sie erbat, abgesehen von dem <Gegengeschenk für das>, was sie dem König gebracht hatte. Und sie wandte sich und zog in ihr Land, sie und ihre Knechte.

w. jeden Wunsch von ihr

Salomos Reichtum

13Und das Gewicht des Goldes, das bei Salomo in einem einzigen Jahr einging, 666 Talente Gold

14außer dem, was die Handelsleute und die Händler einbrachten. Und alle Könige von Arabien und die Statthalter des Landes brachten Salomo Gold und Silber.

15Und der König Salomo machte zweihundert Langschilde aus legiertem GoldA — <mit> sechshundert <Schekel> legiertem Gold überzog er jeden Langschild —

o. gehämmertem Gold

16und dreihundert Kleinschilde aus legiertem GoldA — <mit> dreihundert <Schekel> Gold überzog er jeden Kleinschild. Und der König gab sie in das Libanonwaldhaus.

o. gehämmertem Gold

17Und der König machte einen großen Thron aus Elfenbein und überzog ihn mit reinem Gold.

18Der Thron hatte sechs Stufen und einen goldenen Fußschemel, die an dem Thron befestigt waren. Und Armlehnen waren auf dieser und auf jener Seite am Sitzplatz. Und zwei Löwen standen neben den Armlehnen;

19und zwölf Löwen standen da auf den sechs Stufen, auf dieser und auf jener Seite. Niemals ist so <etwas> gemacht worden für irgendein Königreich.

20Und alle Trinkgefäße des Königs Salomo waren aus Gold, und alle Geräte des Libanonwaldhauses waren aus gediegenem Gold; das Silber galt in den Tagen Salomos überhaupt nichts.

21Denn Schiffe des Königs fuhren nach Tarsis mit den Knechten Hirams. Einmal in drei Jahren kamen Tarsisschiffe, beladen mit Gold und Silber, Elfenbein und Affen und PavianenA.

o. Pfauen

22So war der König Salomo größer als alle Könige der Erde an Reichtum und Weisheit.

23Und alle Könige der Erde suchten das Angesicht Salomos, um seine Weisheit zu hören, die Gott in sein Herz gegeben hatte.

24Und sie brachten jeder sein Geschenk: Geräte aus Silber und Geräte aus Gold und Gewänder, Waffen und Balsamöle, Pferde und Maultiere. So geschah es Jahr für JahrA. —

w. Die Sache des Jahres in Jahr

25Und Salomo hatte viertausend Stallplätze für Pferde und Streitwagen und 12 000 Pferde. Und er legte sie in die Wagenstädte und in die Umgebung des Königs nach Jerusalem.

26Und er war Herrscher über alle Könige, vom <Euphrat>strom an bis zum Land der Philister und bis zur Grenze Ägyptens.

27Und der König machte das Silber in Jerusalem <an Menge> den Steinen gleich, und die Zedern machte er <an Menge> den Maulbeerfeigenbäumen gleich, die in der NiederungA sind.

hebr. Schefelah; d. i. der Küstenstreifen zwischen Jafo und Gaza

28Und man führte Pferde für Salomo aus Ägypten und aus allen Ländern aus.

Salomos Tod

29Die übrige GeschichteA Salomos, die frühere und die spätere, ist die nicht geschrieben in der GeschichteB Nathans, des Propheten, und in der Weissagung Ahijas, des Siloniters, und in den Gesichten Jedos, des Sehers, über Jerobeam, den Sohn des Nebat?

w. Der Rest der Begebenheiten

w. in den Begebenheiten

30Und Salomo regierte in Jerusalem vierzig Jahre über ganz Israel.

31Und Salomo legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt seines Vaters David. Und sein Sohn Rehabeam wurde König an seiner Stelle.