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  • Das erste Buch Mose (Genesis)
  • 1.Mose 21,16-21

Die Geburt Isaaks

211Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und der HERR tat an Sara, wie er geredet hatte.

2Und Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zu der bestimmten Zeit, die Gott ihm gesagt hatte.

3Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren worden war, den Sara ihm geboren hatte, den Namen Isaak.

4Und Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak, als er acht Tage alt war, wie Gott ihm geboten hatte.

5Abraham aber war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.

6Und Sara sagte: Gott hat mir ein Lachen bereitetA; jeder, der es hört, wird mir zulachenB.

s. Anm. zu Kap. 17,19

w. mir lachen; das kann heißen »mit mir« o. »über mich lachen«

7Und sie sagte: Wer hätte <je> dem Abraham verkündet: Sara stillt einen SohnA! Denn ich habe <ihm> in seinem Alter einen Sohn geboren.

w. Söhne

Ausweisung Hagars mit Ismael

8Und das Kind wuchs und wurde entwöhnt; und an dem Tag, als Isaak entwöhnt wurde, bereitete Abraham ein großes Mahl.

9Und Sara sah den Sohn der Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham geboren hatte, scherzenA.

o. sich lustig machen. — LXX und Vulg. lesen: mit ihrem Sohn Isaak spielen

10Da sagte sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd und ihren Sohn, denn der Sohn dieser Magd soll nicht mit meinem Sohn Erbe werden, mit Isaak!

11Und dieses WortA war sehr übel in Abrahams Augen um seines Sohnes willen.

o. Und diese Sache

12Aber Gott sprach zu Abraham: Lass es nicht übel sein in deinen Augen, wegen des Jungen und wegen deiner Magd; in allem, was Sara zu dir sagt, höre auf ihre Stimme! Denn nach Isaak soll dir <die> Nachkommenschaft genannt werden.

13Doch auch den Sohn der Magd werde ich zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist.

14Und Abraham machte sich früh am Morgen auf, und er nahm Brot und einen Schlauch Wasser und gab es der Hagar, legte es auf ihre Schulter und <gab ihr> das KindA und schickte sie fort. Da ging sie hin und irrte in der Wüste von Beerscheba umher.

Andere üs. mit LXX und der syr. Üs.: gab es der Hagar, das Kind aber setzte er auf ihre Schulter

15Als aber das Wasser im Schlauch zu Ende war, warf sie das Kind unter einen der Sträucher;

16und sie ging und setzte sich gegenüber hin, einen Bogenschuss weit entfernt, denn sie sagte <sich>: Ich kann das Sterben des Kindes nicht ansehen. So setzte sie sich gegenüber hin, erhob ihre StimmeA und weinte.

LXX: und das Kind erhob seine Stimme

17Gott aber hörte die Stimme des Jungen. Da rief der Engel Gottes der Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht! Denn Gott hat auf die Stimme des Jungen gehört, dort wo er ist.

18Steh auf, nimm den Jungen, und fasse ihn mit deiner Hand! Denn ich will ihn zu einer großen Nation machen.

19Und Gott öffnete ihre Augen, und sie sah einen Wasserbrunnen; da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Jungen zu trinken.

20Gott aber war mit dem Jungen, und er wurde groß und wohnte in der Wüste; und er wurde ein Bogenschütze.

21Und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten.

Abrahams Vertrag mit Abimelech

22Und es geschah zu dieser Zeit, da sagten Abimelech und Pichol, sein Heeroberster, zu Abraham: Gott ist mit dir in allem, was du tust.

23So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinem Spross noch an meinen Nachkommen betrügerisch handeln wirst! Nach der Gnade, die ich dir erwiesen habe, sollst du an mir tun und an dem Land, in dem du dich als Fremder aufhältst.

24Da sprach Abraham: Ich will schwören.

25Abraham aber stellte Abimelech zur Rede wegen eines Wasserbrunnens, den Abimelechs Knechte <mit Gewalt> weggenommen hatten.

26Da sagte Abimelech: Ich weißA nicht, wer das getan hat; weder hast du es mir berichtet, noch habe ich gehört, außer heute.

o. erkenne

27Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund.

28Und Abraham stellte sieben Schaflämmer der Herde beiseite.

29Da sagte Abimelech zu Abraham: Was sollen diese sieben Schaflämmer, die du beiseite gestellt hast?

30Und er sagte: Die sieben Schaflämmer sollst du von meiner Hand annehmen, damit mir <das> zum Zeugnis sei, dass ich diesen Brunnen gegraben habe.

31Daher nennt man diesen Ort BeerschebaA, weil sie beide dort geschworen hatten.

d. h. Sieben-Brunnen, o. Schwurbrunnen

32So schlossen sie einen Bund in Beerscheba. Dann machten Abimelech und sein Heeroberster Pichol sich auf und kehrten in das Land der Philister zurück.

33Und AbrahamA pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen GottesB, an.

w. er

hebr. el olam

34Und Abraham hielt sich <noch> lange ZeitA als Fremder im Land der Philister auf.

w. viele Tage