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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!21Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und NeidA und alles üble Nachreden,
2und seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigenA, unverfälschten Milch — damit ihr durch sie wachset zur RettungB —,
3wenn ihr <wirklich> geschmeckt habt, dass der Herr gütig ist!
4Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar,
5lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott hochwillkommen durch Jesus Christus!
6Denn es ist in der Schrift enthalten: »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubtA, wird nicht zuschanden werden.«
7Euch nun, die ihr glaubt, <bedeutet er> die Kostbarkeit; für die Ungläubigen aber <gilt>: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum EcksteinA geworden«,
8und: »ein Stein des Anstoßes und ein Fels des ÄrgernissesA«. Da sie nicht gehorsam sind, stoßen sie sich an dem WortB, wozu sie auch bestimmtC worden sind.
9Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die TugendenA dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat;
10die ihr einst »nicht ein Volk« wart, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr »nicht Barmherzigkeit empfangen hattet«, jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.
11Geliebte, ich ermahne <euch> als BeisassenA und FremdlingeB, dass ihr euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, enthaltet,
12und führt euren Wandel unter den Nationen gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung!
13Ordnet euch aller menschlichen Einrichtung unter um des Herrn willen; sei es dem König als Oberherrn
14oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lob derer, die Gutes tun!
15Denn so ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt —
16als Freie und nicht als solche, die die Freiheit als Deckmantel der Bosheit haben, sondern als Sklaven Gottes.
17Erweist allen Ehre; liebt die Bruderschaft; fürchtet Gott; ehrt den König!
18Ihr Haussklaven, ordnet euch in aller Furcht den HerrenA unter, nicht allein den guten und mildenB, sondern auch den verkehrten!
19Denn das ist Gnade, wenn jemand wegen des Gewissens vor GottA Leiden erträgt, indemB er zu Unrecht leidet.
20Denn was für ein Ruhm ist es, wenn ihr als solche ausharrt, die sündigen und <dafür> geschlagen werden? Wenn ihr aber ausharrt, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist Gnade bei Gott.
21Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein BeispielA hinterlassen, damit ihr seinen Fußspuren nachfolgt;
22der keine Sünde getan hat, auch ist kein Trug in seinem Mund gefunden worden,
23der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet;
24der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hatA, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen StriemenB ihr geheilt worden seid.
25Denn ihr gingt in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.