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  • Das erste Buch Mose (Genesis)
  • 1.Mose 1,16

Die Schöpfung: Siebentagewerk

11Im Anfang schuf Gott den HimmelA und die Erde.

Im Hebr. gibt es das Wort für »Himmel« (schamajim) nur in der Mehrzahl, wie im Deutschen z.B. das Wort »Ferien«.

2Und die Erde war wüstA und leerB, und Finsternis war über derC TiefeD; und der GeistE Gottes schwebte über dem WasserF.

o. Wüste, Nichtiges

w. Öde, Leere

w. über dem Angesicht der

o. Flut

Das hebr. Wort ruach kann auch Hauch, Wind bedeuten.

w. über dem Angesicht des Wassers. — Im Hebr. gibt es das Wort für »Wasser« (majim) nur in der Mehrzahl, wie im Deutschen z.B. das Wort »Ferien«.

3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

4Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis.

5Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag.

6Und Gott sprach: Es werde eine WölbungA mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!

Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.

7Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der WölbungA, von dem Wasser, das oberhalb der WölbungA war. Und es geschah so.

Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.

8Und Gott nannte die WölbungA Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag.

Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.

9Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so.

10Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Ansammlung des Wassers nannte er Meere. Und Gott sah, dass es gut war.

11Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.

12Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.

13Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein dritter Tag.

14Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der WölbungA des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen dienen als Zeichen und <zur Bestimmung von> ZeitenB und Tagen und Jahren;

Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.

o. Festzeiten, Festen

15und sie sollen als Lichter an der WölbungA des Himmels dienen, um auf die Erde zu leuchten! Und es geschah so.

Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.

16Und Gott machte die beiden großen Lichter: das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne.

17Und Gott setzte sie an die WölbungA des Himmels, über die Erde zu leuchten

Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.

18und zu herrschen über den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.

19Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein vierter Tag.

20Und Gott sprach: Es soll das Wasser vom Gewimmel lebender WesenA wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der WölbungB des Himmels!

o. Seelen

w. auf dem Angesicht der Wölbung

21Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden WesenA, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.

o. Seelen

22Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich vermehren auf der Erde!

23Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein fünfter Tag.

24Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende WesenA hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und <wilde> Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so.

o. Seelen

25Und Gott machte die <wilden> Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.

26Und Gott sprach: Lasst uns MenschenA machen in unserm Bild, uns ähnlichB! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze ErdeC und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!

hebr. adam; d. h. Erde (adama = Erdboden)

w. nach unserem Abbild o. Aussehen

Die syr. Üs. liest mit V. 24f: und über alle Tiere der Erde

27Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und FrauA schuf er sie.

w. männlich und weiblich

28Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie <euch> untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!

29Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Samen tragende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: es soll euch zur Nahrung dienen;

30aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, <habe ich> alles grüne Kraut zur Speise <gegeben>. Und es geschah so.

31Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.