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  • Der erste Brief an die Korinther
  • 1.Kor 4,2

Die Apostel sind Vorbilder im Dienst und Leiden für Christus

41Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.

2Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden werde.

3Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen <Gerichts>tag beurteilt werde; ich beurteile mich aber auch selbst nicht.

4Denn ich bin mir keiner SchuldA bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

w. nichts

5So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott.

6Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus <zu denken>, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen.

7Denn wer gibt dir einen VorrangA? Was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?

o. wer unterscheidet dich; o. wer zeichnet dich aus

8Schon seid ihr satt, schon seid ihr reich geworden; ihr seid ohne uns zur Herrschaft gekommen. Oh, dass ihr doch <wirklich> zur Herrschaft gekommen wäret, damit auch wir mit euch herrschen könnten!

9Denn mir scheint, dass Gott uns, die Apostel, als die Letzten hingestellt hat, wie zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als <auch> Menschen.

10Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr geehrt, wir aber verachtet.

11Bis zur jetzigen Stunde leiden wir sowohl Hunger als <auch> Durst und sind nackt und werden mit Fäusten geschlagen und haben keine bestimmte Wohnung

12und mühen uns ab und arbeiten mit unseren eigenen Händen. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, dulden wir;

13gelästert, reden wir gut zu; wie Unrat der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt.

14Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder.

15Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christus hättet, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch gezeugt durch das Evangelium.

16Ich bitteA euch nun, seid meine Nachahmer!

o. ermahne

17Deshalb habe ich euch Timotheus gesandt, der mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist; der wird euch erinnern an meine Wege in Christus, wie ich überall in jeder GemeindeA lehre.

o. Versammlung

18Einige aber sind aufgeblasen, als ob ich nicht zu euch kommen würde.

19Ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und werde nicht das Wort, sondern die Kraft der Aufgeblasenen kennenlernen.

20Denn das ReichA Gottes <besteht> nicht im Wort, sondern in Kraft.

o. die Königsherrschaft

21Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen oder in Liebe und im Geist der Sanftmut?