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  • Der erste Brief an die Korinther
  • 1.Kor 15,54-55

Die Auferstehungshoffnung und die Zeugen der Auferstehung Christi

151Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigtA habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht,

o. als Evangelium verkündigt

2durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher RedeA ich es euch verkündigtB habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid.

w. mit welchem Wort

o. als Evangelium verkündigt

3Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften;

4und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften;

5und dass er KephasA erschienen ist, dann den Zwölfen.

griech. petros; lat. petrus

6Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind.

7Danach erschien er Jakobus, dann den ApostelnA allen;

d. h. Gesandten, o. Boten

8zuletzt aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir.

9Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdigA bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die GemeindeB Gottes verfolgt habe.

o. tüchtig, tauglich

o. Versammlung

10Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes<, die> mit mir <ist>.

11Ob nun ich oder jene: So <jedenfalls> predigen wir, und so seid ihr zum Glauben gekommen.

Die Auferstehungshoffnung gegen die Leugnung der Auferstehung

12Wenn aber gepredigt wird, dass Christus aus den Toten auferwecktA sei, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gebe?

o. auferweckt worden; die griech. Zeitform bezeichnet eine geschehene, in ihrer Wirkung fortdauernde Tatsache, so V. 13.14.16.17.20.

13Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt;

14wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslosA, inhaltslos aber auch euer Glaube.

w. leer, eitel

15Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden.

16Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt.

17Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden.

18Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen.

19Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.

20Nun aber ist Christus aus <den> Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen;

21denn da ja durch einen Menschen <der> Tod <kam>, so auch durch einen Menschen <die> Auferstehung <der> Toten.

22Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.

23Jeder aber in seiner eigenen OrdnungA: <der> Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft;

w. Abteilung (militärischer Ausdruck)

24dann das Ende, wenn er das ReichA dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.

o. die Königsherrschaft

25Denn er muss herrschenA, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

o. König sein

26Als letzter Feind wird der Tod weggetan.

27»Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.« Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.

28Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allemA sei.

o. allen

29Was werden sonst die tun, die sich für dieA Toten taufen lassenB? Wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden, warum lassen sie sich denn für sie taufenC?

o. anstelle der; so auch nachher

o. die für die Toten getauft werden

o. werden sie denn für sie getauft

30Warum sind auch wir jede Stunde in Gefahr?

31Täglich sterbe ich, so wahr ihr mein Ruhm seidA, Brüder, den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe.

w. fürwahr, bei dem Ruhm euretwegen

32Wenn ich <nur> nach Menschen<weise> mit wilden Tieren gekämpft habe zu Ephesus, was nützt es mir? Wenn Tote nicht auferweckt werden, so »lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir«!

33Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.

34Werdet in rechter WeiseA nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es euch.

o. rechtschaffen; o. richtig

Die Auferstehungshoffnung und die Eigenart der Auferstehung

35Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leib kommen sie?

36Tor! Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn.

37Und was du säst, du säst nicht den Leib, der werden soll, sondern ein nacktes Korn, es sei von Weizen oder von einem der anderen <Samenkörner>.

38Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und jedem der Samen seinen eigenen Leib.

39Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes <ist das> der Menschen und ein anderes das Fleisch des Viehes und ein anderes das der Vögel und ein anderes das der Fische.

40Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der GlanzA der himmlischen, anders der der irdischen;

o. Herrlichkeit; so auch V. 41

41ein anderer der Glanz der Sonne und ein anderer der Glanz des Mondes und ein anderer der Glanz der Sterne, denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Glanz.

42So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in VergänglichkeitA, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit.

o. Verderben

43Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;

44es wird gesät ein natürlicherA Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen.

o. seelischer; so auch nachher

45So steht auch geschrieben: »Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele«, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.

46Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das NatürlicheA, danach das Geistliche.

o. Seelische

47Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel.

48Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.

49Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

50Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das ReichA Gottes nicht erben können, auch die VergänglichkeitB nicht die Unvergänglichkeit erbt.

o. die Königsherrschaft

o. Verderben

51Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,

52in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich <sein>, und wir werden verwandelt werden.

53Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

Lobpreis Gottes im Blick auf die Auferstehungshoffnung

54Wenn aber dieses Vergängliche Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Verschlungen ist der Tod in Sieg.«

55»Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?«

56Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.

57Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

58Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist!