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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!141Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geistlichen <Gaben>, besonders aber, dass ihr weissagt!
2Denn wer in einer SpracheA redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand verstehtB es, im Geist aber redet er Geheimnisse.
3Wer aber weissagt, redet zu den Menschen <zur> ErbauungA und ErmahnungB und Tröstung.
4Wer in einer SpracheA redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die GemeindeB.
5Ich möchte aber, dass ihr alle in SprachenA redet, mehr aber <noch>, dass ihr weissagt. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in SprachenA redet, es sei denn, dass er es auslegt, damit die Gemeinde ErbauungB empfange.
6Jetzt aber, Brüder, wenn ich zu euch komme und in SprachenA rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in Weissagung oder in Lehre?
7Doch auch die tönenden leblosen Dinge, Flöte oder Harfe, wenn sie den Tönen keinen Unterschied geben, wie wird man erkennen, was geflötet oder geharft wird?
8Denn auch wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten?
9So auch ihr, wenn ihr durch die SpracheA nicht eine verständliche Rede gebt, wie soll man erkennen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.
10Es gibt zum Beispiel so viele Arten von SprachenA in der Welt, und nichts ist ohne Sprache.
11Wenn ich nun die BedeutungA der Sprache nicht kenne, so werde ich dem Redenden ein BarbarB sein und der Redende für mich ein Barbar.
12So auch ihr, da ihr nach geistlichen GabenA eifert, so strebt danach, dass ihr überreich seid zur ErbauungB der Gemeinde.
13Darum, wer in einer SpracheA redet, bete, dass er <es auch> auslege!
14Denn wenn ich in einer SpracheA bete, so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer.
15Was ist nun? Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand.
16Denn wenn du mit dem Geist preist, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das AmenA sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiß, was du sagst?
17Denn du sagst wohl gut Dank, aber der andere wird nicht erbaut.
18Ich danke Gott, ich rede mehr in SprachenA als ihr alle.
19Aber in der Gemeinde will ich <lieber> fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer SpracheA.
20Brüder, seid nicht Kinder am Verstand, sondern an der Bosheit seid Unmündige, am Verstand aber seid ErwachseneA!
21Es steht im Gesetz geschrieben: »Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.«
22Daher sind die SprachenA zu einem Zeichen, nicht für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber nicht für die Ungläubigen, sondern für die Glaubenden.
23Wenn nun die ganze Gemeinde zusammenkommt und alle in SprachenA reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, dass ihr von Sinnen seid?
24Wenn aber alle weissagen und irgendein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt;
25das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so wird er auf sein Angesicht fallen und wird Gott anbeten und verkündigen, dass Gott wirklich unter euch ist.
26Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprache<nrede>A, hat eine Auslegung; alles geschehe zur ErbauungB.
27Wenn nun jemand in einer SpracheA redet, <so sei es> zu zweien oder höchstens zu dritt und nacheinander, und einer lege aus.
28Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der GemeindeA, rede aber für sich und für Gott.
29<Von den> Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen urteilenA.
30Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Offenbarung <zuteil> wird, so schweige der Erste.
31Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, damit alle lernen und alle getröstetA werden.
32Und die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
33Denn Gott ist nicht <ein Gott> der Unordnung, sondern des Friedens.
Wie <es> in allen Gemeinden der Heiligen <ist>,
34sollen die FrauenA in den GemeindenB schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.
35Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Gemeinde zu reden.
36Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt?
37Wenn jemand meint, ein Prophet oder <sonst> ein GeistbegabterA zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist.
38Wenn aber jemand das nicht erkennt, so wird er auch <von Gott> nicht erkanntA.
39Daher, Brüder, eifert danach, zu weissagen, und hindert das Reden in SprachenA nicht!
40Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.
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Text für den 19.05.2013 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB)«.
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