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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!11Es war ein Mann von Ramatajim-Zofim, vom Gebirge Ephraim, und sein Name war Elkana, ein Sohn des Jeroham, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein EphraimiterA.
2Und er hatte zwei Frauen: Der Name der einen war Hanna und der Name der anderen Peninna; Peninna hatte Kinder, aber Hanna hatte keine Kinder.
3Und dieser Mann ging Jahr für Jahr aus seiner Stadt hinauf, um den HERRN der Heerscharen anzubeten und ihm in Silo zu opfernA. Dort aber waren die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, Priester des HERRN.
4Und es geschah <immer> an dem Tag, wenn Elkana opferteA, dann gab er seiner Frau Peninna und all ihren Söhnen und Töchtern <die ihnen zukommenden> AnteileB;
5aber Hanna gab er einen besonders großen AnteilA. Denn Hanna hatte er lieb; aber der HERR hatte ihren Mutterleib verschlossen.
6Und ihre Gegnerin reizteA sie mit vielen Kränkungen, um sie zu demütigen, weilB der HERR ihren Mutterleib verschlossen hatte.
7So geschah es Jahr für Jahr, immer, wenn sie zum Haus des HERRN hinaufzog, reizteA jene sie. Dann weinte sie und aß nicht.
8Aber Elkana, ihr Mann, sagte zu ihr: Hanna, warum weinst du? Und warum isst du nicht? Und warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht mehr wert als zehn Söhne?
9Da stand Hanna auf, nachdem sie in Silo gegessen und getrunken hatten. Der Priester Eli aber saß auf einem Stuhl am Türpfosten des Tempels des HERRN.
10Und sie war in ihrer Seele verbittert, und sie betete zum HERRN und weinte sehr.
11Und sie legte ein Gelübde abA und sprach: HERR der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen männlichen NachkommenB geben wirst, so will ich ihn dem HERRN alle Tage seines Lebens geben. Und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.
12Und es geschah, als sie lange vor dem HERRN betete, achtete Eli auf ihren Mund.
13Hanna aber redete in ihrem Herzen. Nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme hörte man nicht. Da meinte Eli, sie sei betrunken,
14und Eli sagte zu ihr: Wie lange willst du dich wie eine Betrunkene benehmen? Mach, dass du deinen Rausch los wirstA!
15Aber Hanna antwortete und sagte: Nein, mein Herr! Ich bin <nichts anderes als> eine betrübte FrauA. Wein und Rauschtrank habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein HerzB vor dem HERRN ausgeschüttet.
16Halte deine Magd nicht für eine verkommene FrauA! Denn aus meinem großen KummerB und Herzeleid habe ich so lange geredet.
17Eli antwortete und sagte: Geh hin in Frieden! Der Gott Israels wird dir deine Bitte erfüllen, die du von ihm erbeten hast.
18Sie sagte: Lass deine Magd Gunst finden vor deinen Augen! Und die Frau ging ihres Weges und aß und hatte nicht mehr ein <so trauriges> GesichtA.
19Und sie machten sich am <nächsten> Morgen früh auf und beteten an vor dem HERRN. Und sie kehrten zurück und kamen in ihr Haus nach Rama. Und Elkana erkannte Hanna, seine Frau; und der HERR dachte an sie.
20Und Hanna wurde schwanger. Und als die Tage um warenA, gebar sie einen Sohn. Und sie gab ihm den Namen SamuelB: Denn vom HERRN habe ich ihn erbeten.
21Und der Mann Elkana zog mit seinem ganzen Haus <wieder> hinauf, um dem HERRN das jährliche Schlachtopfer zu opfern und sein Gelübde <zu erfüllen>.
22Aber Hanna ging nicht mit hinauf; sondern sie sagte zu ihrem Mann: Wenn der Junge entwöhnt ist, will ich ihn bringen, dass er vor dem HERRN erscheint und dort für immerA bleibt.
23Und ihr Mann Elkana sagte zu ihr: Tu, was gut ist in deinen Augen! Bleibe, bis du ihn entwöhnt hast! Nur möge der HERR sein Wort aufrechthalten! So blieb die Frau und stillte ihren Sohn, bis sie ihn entwöhnt hatte.
24Und als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit sich hinauf nach Silo — dazu drei StiereA und ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein — und brachte ihn in das Haus des HERRN. Der Junge aber war noch jung.
25Und sie schlachteten den Stier und brachten den Jungen zu Eli.
26Und sie sprach: Bitte, mein Herr! So wahr du lebstA, mein Herr, ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zum HERRN zu beten.
27Um diesen Jungen habe ich gebetet, Aund der HERR hat mir meine Bitte erfüllt, die ich von ihm erbeten habe.
28So habe auch ich ihn dem HERRN wiedergegeben. All die Tage, die er lebt, soll er dem HERRN gehören.A Und sie beteten dort den HERRN an.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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