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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!11Jakobus, KnechtA Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, <seinen> Gruß!
2Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei VersuchungenA geratet,
3indem ihr erkennt, dass die BewährungA eures Glaubens Ausharren bewirkt.
4Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.
5Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe machtA, und sie wird ihm gegeben werden.
6Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird.
7Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde,
8<ist er doch> ein wankelmütigerA Mann, unbeständig in allen seinen Wegen.
9Der niedrige Bruder aber rühme sich seinerA Hoheit,
10der reiche aber seiner Niedrigkeit; denn wie des Grases Blume wird er vergehen.
11Denn die Sonne ist aufgegangen mit ihrerA Glut und hat das Gras verdorren lassen, und seine Blume ist abgefallen, und die Zierde seines Ansehens ist verdorbenB; so wird auch der Reiche in seinen Wegen dahinschwinden.
12Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
13Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, er selbst aber versucht niemand.
14Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird.
15Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.
16Irret euch nicht, meine geliebten Brüder!
17Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels SchattenA.
18Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir eine Art Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.
19Ihr wisst <doch>A, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn!
20Denn eines Mannes Zorn wirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.
21Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und das Übermaß der Schlechtigkeit, und nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu retten vermag!
22Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!
23Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet.
24Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war.
25Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben istA, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes istB, der wird in seinem Tun glückselig sein.
26Wenn jemand meint, er diene GottA, und zügelt nicht seine Zunge, sondern betrügt sein Herz, dessen GottesdienstB ist vergeblich.
27Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhaltenA.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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