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  • Der Brief an die Hebräer
  • Hebr 1

Gottes Offenbarung im Sohn — Jesu Erhabenheit über die Engel

11Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in denA Propheten,

o. durch die

2hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im SohnA, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die WeltenB gemacht hat;

d. h. in der Person des Sohnes, für dessen Einzigartigkeit der fehlende Artikel im Griech. bezeichnend ist

o. die Zeitalter; o. die Ewigkeiten; griech. Äonen

3er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seinerA Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;

d. h. seiner eigenen

4und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.

5Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: »Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt«?, und wiederum: » Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein«?

6Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den ErdkreisA einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«

o. die bewohnte ; so auch Kap. 2,5

7Und von den Engeln zwar spricht er: »Der seine Engel zu WindenA macht und seine DienerB zu einer Feuerflamme«,

o. zu Geistern; vgl. Anm. zu Joh 3,8

griech. leitourgos; das Wort wurde auch für geistliche und weltliche Amtsträger verwendet

8von dem Sohn aber: »Dein Thron, Gott, ist von Ewigkeit zu EwigkeitA, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines ReichesB;

w. in das Zeitalter des Zeitalters (griech. Äon)

o. deiner Königsherrschaft

9du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, Gott, dein Gott gesalbtA mit FreudenölB vor deinen Gefährten.«

o. darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt

w. Öl des Jubels

10Und: »Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände;

11sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand,

12und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbeA, und deine Jahre werden nicht aufhören.«

d. h. der ewig Unveränderliche

13Zu welchem der Engel aber hat er jemals gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße«?

14Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das HeilA erben sollen?

o. die Rettung