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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!11Paulus, KnechtA Christi Jesu, berufener ApostelB, ausgesondert für das Evangelium Gottes,
2das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat
3über seinen Sohn, der aus der NachkommenschaftA Davids gekommen ist dem Fleische nach,
4<und> als Sohn Gottes in Kraft eingesetztA dem Geist der Heiligkeit nach aufgrund der Totenauferstehung: Jesus Christus, unseren Herrn.
5Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen,
6unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi.
7Allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen in Rom: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
8Aufs Erste danke ich meinem Gott durch Jesus Christus euer aller wegen, dass euer Glaube verkündet wird in der ganzen Welt.
9Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist an dem Evangelium seines Sohnes diene, wie unablässig ich euch erwähne
10allezeit in meinen Gebeten, indem ich flehe, ob ich nun endlich einmal durch den Willen Gottes so glücklich sein möchte, zu euch zu kommen.
11Denn mich verlangt sehr, euch zu sehen, damit ich euch etwas geistliche GnadengabeA mitteile, um euch zu stärken,
12das heißt aber, um bei euch mitgetröstet zu werden, ein jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen.
13Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen — und bis jetzt verhindert worden bin —, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Nationen.
14Sowohl Griechen als auch NichtgriechenA, sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner.
15Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.
16Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum HeilA jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem GriechenB.
17Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte aber wird aus Glauben lebenA.«
18Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhaltenA,
19weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbarA ist, denn Gott hat es ihnen offenbartB.
20Denn sein unsichtbares <Wesen>, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommenA und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;
21weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.
22Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden
23und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.
24Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in <die> Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden,
25sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und DienstA dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in EwigkeitB. AmenC.
26Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre FrauenA haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt,
27und ebenso haben auch die MännerA den natürlichen Verkehr mit der FrauB verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die MännerB mit MännernB Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.
28Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhaltenA, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenenB SinnC, zu tun, was sich nicht ziemt:
29erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Verbreiter übler Nachrede,
30Verleumder, GotteshasserA, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame,
31Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.
32Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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