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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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11Den ersten BerichtB habe ich verfasst, Theophilus, von allem, was Jesus angefangen hat, zu tun und auch zu lehren,
2bis zu dem Tag, an dem er <in den Himmel> aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er sich auserwählt, durch den Heiligen Geist Befehl gegeben hatte.
3Diesen hat er sich auch nach seinem Leiden in vielen sicheren Kennzeichen lebendig dargestellt, indem er sich vierzig Tage hindurch von ihnen sehen ließ und über die Dinge redete, die das ReichA Gottes betreffen.
4Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten — die ihr<, sagte er,> von mir gehört habt;
5denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mitA Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigenB Tagen.
6Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das ReichA wieder her?
7Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat.
8Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
9Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren BlickenA emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
10Und als sie gespannt zum Himmel schauten, wie er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen,
11die auch sprachen: Männer von Galiläa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.
12Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, welcher Ölberg heißt, der nahe bei Jerusalem ist, einen SabbatwegA entfernt.
13Und als sie hineingekommen waren, stiegen sie hinauf in den Obersaal, wo sie sich aufzuhalten pflegten: sowohl Petrus als Johannes und Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus<, der Sohn> des Alphäus, und Simon, der EifererA, und Judas<, der Sohn> des Jakobus.
14Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit <einigen> Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.
15Und in diesen Tagen stand Petrus in der Mitte der Brüder auf und sprach — und es war eine Menge von etwa hundertzwanzig PersonenA beisammen —:
16Ihr BrüderA, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist durch den Mund Davids vorhergesagt hat über Judas, der denen, die Jesus festnahmen, Wegweiser geworden ist.
17Denn er war uns zugezählt und hatte das Los dieses Dienstes empfangen.
18Dieser nun hat zwar von dem Lohn der Ungerechtigkeit einen Acker erworben, ist aber kopfüber gestürzt, mitten entzweigeborsten, und alle seine Eingeweide sind ausgeschüttet worden.
19Und es ist allen Bewohnern von Jerusalem bekannt geworden, so dass jener Acker in ihrer eigenen Mundart Hakeldamach, das ist Blutacker, genannt worden ist.
20Denn es steht im Buch der Psalmen geschrieben: »Seine Wohnung werde öde, und es sei niemand, der darin wohne«!, und: »Sein Aufseheramt empfange ein anderer!«
21Es muss nun von den Männern, die mit uns gegangen sind in all der Zeit, in welcher der Herr Jesus bei uns ein- und ausging,
22angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns hinweg aufgenommen wurde — von diesen <muss> einer Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden.
23Und sie stellten zwei auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias.
24Und sie beteten und sprachen: Du, Herr, Herzenskenner aller, zeige von diesen beiden den einen an, den du auserwählt hast,
25damit er die Stelle dieses Dienstes und Apostelamtes empfängt, von dem Judas abgewichen ist, um an seinen eigenen Ort zu gehen.
26Und sie gaben ihnen LoseA; und das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugezählt.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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