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  • Das dritte Buch Mose (Levitikus)
  • 3.Mose 1

Brandopfer

11Und der HERR rief Mose, und er redete zu ihm aus dem Zelt der Begegnung:

2Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ein Mensch von euch dem HERRN eine OpfergabeA darbringen will, sollt ihr vom Vieh, von den Rindern und Schafen, eure Opfergabe darbringen.

hebr. korban; d. i. Geschenk; der allgemeinste Ausdruck für eine Opfergabe

3Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer von den Rindern ist, soll er sie darbringen, ein männliches <Tier> ohne Fehler. Am Eingang des Zeltes der Begegnung soll er sie darbringen, zum Wohlgefallen für ihn vor dem HERRN.

4Und er soll seine Hand auf den Kopf des Brandopfers legen, und es wird als wohlgefällig angenommen werden für ihn, um Sühnung für ihn zu erwirken.

5Und er soll das junge RindA schlachten vor dem HERRN. Und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut herzubringen und das Blut ringsherum an den Altar sprengen, der am Eingang des Zeltes der Begegnung <steht>.

w. den Sohn des Rindes

6Und er soll dem Brandopfer die Haut abziehen und es in seine Stücke zerlegen.

7Und die Söhne Aarons, des PriestersA, sollen Feuer auf den Altar legen und Holz auf dem Feuer zurichten.

Einige hebr. Handschr., SamPent und alte Üs. lesen wie in den Versen 5.8.11: die Priester

8Und die Söhne Aarons, die Priester, sollen die Stücke, den Kopf und das Fett auf dem Holz zurichten, über dem Feuer, das auf dem Altar ist.

9Und seine Eingeweide und seine Unterschenkel soll er mit Wasser waschen. Und der Priester soll das Ganze auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: ein Brandopfer <ist es>, ein Feueropfer als wohlgefälliger GeruchA für den HERRN.

o. Geruch der Befriedigung o. Beschwichtigung

10Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist, von den Schafen oder von den Ziegen, als Brandopfer, soll er sie darbringen als ein männliches <Tier> ohne Fehler.

11Und er soll esA schlachten an der Nordseite des Altars, vor dem HERRN; und die Söhne Aarons, die Priester, sollen sein Blut ringsherum an den Altar sprengen.

w. sie; d. i. die Opfergabe

12Und er soll es in seine Stücke zerlegen mit seinem Kopf und seinem Fett. Und der Priester soll sie auf dem Holz zurichten, über dem Feuer, das auf dem Altar ist.

13Und die Eingeweide und die Unterschenkel soll er mit Wasser waschen; und der Priester soll das Ganze darbringen und auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer als wohlgefälliger GeruchA für den HERRN.

o. Geruch der Befriedigung o. Beschwichtigung

14Und wenn seine Opfergabe für den HERRN ein Brandopfer von den Vögeln ist, dann soll er von den Turteltauben oder von den jungen Tauben seine Opfergabe darbringen.

15Und der Priester bringe sie zum Altar und kneifeA ihr den Kopf ab und lasse sie auf dem Altar in Rauch aufgehen, und ihr Blut soll an die Wand des Altars ausgedrückt werden.

d. h. mit dem Fingernagel, ohne den Kopf ganz abzureißen

16Und er trenne ihren Kropf mit seinem InhaltA ab und werfe ihn neben den Altar nach Osten, an den Ort der FettascheB.

o. Unrat. — SamPent und die syr. Üs. lesen: mit ihren Flügeln

d. i. die Asche, die sich auf dem Altar aus verbranntem Holz und den Fettstücken bildet; vgl. 1Kö 13,3.5; Jer 31,40

17Und er soll sie an den Flügeln einreißen, er soll sie nicht zertrennen. Und der Priester soll sie auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, auf dem Holz, das über dem Feuer ist: ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer als wohlgefälliger GeruchA für den HERRN.

o. Geruch der Befriedigung o. Beschwichtigung