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  • Das zweite Buch Mose (Exodus)
  • 2.Mose 1

Vermehrung und Knechtschaft der Söhne Israel in Ägypten

11Und dies sind die Namen der Söhne Israel, die nach Ägypten kamen — mit Jakob kamen sie, jeder mit seinem HausA:

d. i. die Familie

2Ruben, Simeon, Levi und Juda;

3Issaschar, Sebulon und Benjamin;

4Dan und Naftali, Gad und Asser.

5Und <die Zahl> aller Seelen, die aus Jakobs Schoß hervorgegangen warenA, betrug siebzigB Seelen. Josef aber war <schon> in Ägypten.

d. h. die von Jakob abstammten

LXX liest: fünfundsiebzig

6Und Josef starb und alle seine Brüder und jene ganze Generation.

7Die Söhne Israel aber waren fruchtbar und wimmelten und mehrten sich und wurden sehr, sehr starkA, und das Land wurde voll von ihnen.

o. zahlreich

8Da trat ein neuer König <die Herrschaft> über Ägypten an, der Josef nicht <mehr> kannte.

9Der sagte zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Söhne Israel ist zahlreicher und stärker als wir.

10Auf, lasst uns klug gegen es vorgehen, damit es sich nicht noch weiter vermehrt! Sonst könnte es geschehen, wenn Krieg ausbricht, dass es sich auch <noch> zu unseren Feinden schlägt und gegen uns kämpft und <dann> aus dem Land hinaufziehtA.

o. sich des Landes bemächtigt

11Daher setzten sie ArbeitsaufseherA über es, um es mit ihren Lastarbeiten zu drücken. Und es baute für den Pharao Vorratsstädte: Pitom und Ramses.

w. Oberste der Zwangsarbeit

12Aber je mehr sie es bedrückten, desto mehr nahm es zu; und so breitete es sich aus, so dass sie ein Grauen erfasste vor den Söhnen Israel.

13Da zwangen die Ägypter die Söhne Israel mit Gewalt zur Arbeit

14und machten ihnen das Leben bitter durch harte Arbeit an Lehm und an Ziegeln und durch allerlei Arbeit auf dem Feld, mitA all ihrer Arbeit, zu der sie sie mit Gewalt zwangen.

o. neben, außer

15Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra und die andere Pua hieß,

16und sagte: Wenn ihr den Hebräerinnen bei der Geburt helft und bei der EntbindungA seht, dass es ein Sohn ist, dann tötet ihn, wenn es aber eine Tochter ist, dann mag sie am Leben bleiben.

w. an den Töpferscheiben o. bei den Steinen seht: wenn. — Gemeint sind vielleicht die Steine, auf denen die Gebärende kauert, oder die Geschlechtsteile der Kinder.

17Aber weil die Hebammen Gott fürchteten, taten sie nicht, wie ihnen der König von Ägypten gesagt hatte, sondern ließen die Jungen am Leben.

18Da rief der König von Ägypten die Hebammen <zu sich> und sagte zu ihnen: Warum habt ihr das getan, dass ihr die Jungen am Leben gelassen habt?

19Die Hebammen antworteten dem Pharao: Ja, die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind lebenskräftig; ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie <schon> geboren.

20Und Gott tat den Hebammen Gutes, und das Volk vermehrte sich und wurde sehr starkA.

o. zahlreich

21Und weil die Hebammen Gott fürchteten, geschah es, dass er ihnen Nachkommen schenkteA.

w. Häuser machte

22Da gebot der Pharao seinem ganzen Volk: Jeden Sohn, der geboren wird, sollt ihr in den Nil werfen, jede Tochter aber sollt ihr am Leben lassen!