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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!91Und im zwölften Monat, das ist der Monat Adar, am dreizehnten Tag desselben, als das Wort des Königs und sein Gesetz zur Ausführung kommen sollten, an eben dem Tag, da die Feinde der Juden gehofft hatten, sie zu überwältigen, es aber umgekehrt geschah, dass sie, die Juden, ihre Hasser überwältigen sollten,
2da versammelten sich die Juden in ihren Städten, in allen Provinzen des Königs Ahasveros, um Hand an die zu legen, die ihr Unglück suchten. Und niemand konnte vor ihnen bestehen, denn Furcht vor ihnen war auf alle Völker gefallen.
3Und alle Obersten der Provinzen und die Satrapen und die Statthalter und <alle,> die die Geschäfte des Königs besorgten, unterstützten die Juden; denn Furcht vor Mordechai war auf sie gefallen.
4Denn Mordechai war angesehenA im Haus des Königs, und die Nachricht von ihm ging durch alle Provinzen; denn der Mann Mordechai wurde ständig angesehenerB.
5So schlugen die Juden all ihre Feinde mit Schwertkampf, Umbringen, Ausrotten. Und sie verfuhren mit ihren Hassern nach ihrem Belieben.
6Und in der Burg Susa erschlugen und vernichteten die Juden fünfhundert Mann.
7Auch den Parschandata und Dalfon und Aspata
8und Porata und Adalja und Aridata
9und Parmaschta und Arisai und Aridai und Wajesata,
10die zehn Söhne Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Bedrängers der Juden, erschlugen sie. Aber an die Beute legten sie ihre Hand nicht.
11An jenem Tag kam die Zahl der in der Burg Susa Erschlagenen vor den König.
12Und der König sagte zur Königin Ester: <Allein> in der Burg Susa haben die Juden fünfhundert Mann und die zehn Söhne Hamans erschlagen und vernichtet. Was werden sie da in den übrigen Provinzen des Königs getan haben! Doch was ist deine Bitte? Sie soll dir gewährt werden. Und was ist noch dein Begehren? Ja, es soll erfüllt werden!
13Da sagte Ester: Wenn es dem König recht ist, möge auch morgen den Juden, die in Susa sind, gestattet werden, nach dem heutigen Befehl zu handeln. Die zehn Söhne Hamans aber möge man am Holzpfahl aufhängen.
14Da befahl der König, dass es so ausgeführt werden solle. So wurde denn <noch> ein Gesetz in Susa erlassen, und die zehn Söhne Hamans hängte man auf.
15Und die Juden, die in Susa waren, versammelten sich auch am vierzehnten Tag des Monats Adar und erschlugen in Susa dreihundert Mann. Aber an die Beute legten sie ihre Hand nicht.
16Auch die übrigen Juden, die in den Provinzen des Königs <lebten>, versammelten sich und standen für ihr Leben ein und erhielten Ruhe vor ihren Feinden. Sie hatten aber unter ihren Hassern 75 000 <Mann> erschlagen. An die Beute hatten sie ihre Hand jedoch nicht gelegt.
17<Das war> am dreizehnten Tag des Monats Adar, am Vierzehnten des MonatsA aber ruhten sie und machten ihn zu einem Tag des FestmahlsB und der Freude.
18Doch die Juden, die in Susa <wohnten>, hatten sich am Dreizehnten des MonatsA und am Vierzehnten des MonatsA versammelt. Und sie ruhten am Fünfzehnten des MonatsA aus und machten ihn zu einem Tag des FestmahlsB und der Freude.
19Darum feiern die Juden auf dem offenen Land, die in den offenen Landstädten wohnen, den vierzehnten Tag des Monats Adar mit Freude und FestmahlA und als Festtag, Ban dem man sich gegenseitig Anteile zusendetB.
20Und Mordechai schrieb diese Begebenheiten auf. Und er sandte Briefe an alle Juden in allen Provinzen des Königs Ahasveros, die nahen und die fernen,
21um ihnen aufzuerlegen, dass sie den vierzehnten Tag des Monats Adar und den fünfzehnten Tag desselben Jahr für Jahr feiern sollten
22— als die Tage, an denen die Juden vor ihren Feinden zur Ruhe gekommen waren, und <als> den Monat, der sich ihnen von Kummer zur Freude und von Trauer zum Festtag verwandelt hatte —, dass sie diese feiern sollten als Tage des FestmahlsA und der Freude, Ban denen man sich gegenseitig Anteile zusendetB und Geschenke an die Armen <gibt>.
23Und die Juden nahmen <als Brauch> an, was sie zu tun angefangen und was Mordechai ihnen geschrieben hatte.
24Denn Haman, der Sohn Hammedatas, der Agagiter, der Bedränger aller Juden, hatte gegen die Juden geplant, sie umkommen zu lassen, und hatte das Pur, das ist das Los, geworfen, um sie in Verwirrung zu bringen und sie umkommen zu lassen.
25Und als esA vor den König kam, befahl er durch einen Brief, sein böser Anschlag, den er gegen die Juden geplant hatte, solle auf seinen Kopf zurückkommen. So hängte man ihn und seine Söhne am Holzpfahl auf.
26Deshalb nannte man diesen Tag Purim, nach dem Namen »Pur«. Deshalb, wegen all der Worte dieses Briefes und dessen, was sie in dieser Hinsicht gesehen und erfahren hatten,
27legten sich die Juden es <als Pflicht> auf und nahmen es als unveränderlichen Brauch anA für sich und für ihre Nachkommen und für alle, die sich ihnen anschlössen, diese beiden Tage Jahr für Jahr zu feiern nach der für sie <geltenden> Vorschrift und der ihnen festgesetzten Zeit.
28Und <sie bestimmten,> dass diese Tage in ErinnerungA bleiben und gefeiert werden sollten in jeder einzelnen Generation, in jeder einzelnen Familie, in jeder einzelnen Provinz und in jeder einzelnen Stadt, und dass diese Purimtage bei den Juden nicht untergehen und die Erinnerung an sie bei ihren Nachkommen kein Ende finden sollten.
29Und die Königin Ester, die Tochter Abihajils, und der Jude Mordechai schrieben mit allem Nachdruck, um diesen zweiten Purimbrief <als Pflicht> festzulegen.
30Und er sandte Briefe an alle Juden, in die 127 Provinzen <im> Königreich des Ahasveros, Worte des Friedens und der TreueA,
31um diese Purimtage in ihren festgesetzten Zeiten <als Pflicht> festzulegen, so wie der Jude Mordechai und die Königin Ester es ihnen <als Pflicht> festgelegt hatten und wie sie es sich selbst und ihren Nachkommen <als Pflicht> festgelegt hatten, <nämlich> die Regelung der Fasten und ihrer Wehklage.
32Und der Befehl Esters legte diese Purimvorschriften <als Pflicht> fest, und es wurde in einem Buch niedergeschrieben.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.