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Elberfelder Bibel 2006
Die Elberfelder Übersetzung 2006 verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des R. Brockhaus Verlags, Witten. Copyright 1985/1991 R. Brockhaus Verlag, Witten.

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Jetzt registrieren!91Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und füllt die Erde!
2Und Furcht und Schrecken vor euch sei auf allen Tieren der Erde und auf allen Vögeln des Himmels! Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben.
3Alles, was sich regtA, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.
4Nur Fleisch mit seiner SeeleA, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!
5Jedoch euer eigenes BlutA werde ich einfordern; von jedem TiereB werde ich es einfordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, <nämlich> seines Bruders, werde ich die SeeleC des Menschen einfordern.
6Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden; denn nach dem Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht.
7Ihr nun, seid fruchtbar, und vermehrt euch, wimmelt auf der Erde, und vermehrt euch auf ihr!
8Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm:
9Und ich, siehe, ich richte meinen Bund mit euch auf und mit euren Nachkommen nach euch
10und mit jedem lebenden Wesen, dasA bei euch ist, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren der Erde bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, von allen Tieren der Erde.
11Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten.
12Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, dasA bei euch ist, auf ewige Generationen hin:
13Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.
14Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde aufwölke, und der Bogen in den Wolken erscheint,
15dann werde ich an meinen Bund denken, der zwischen mir und euch und jedem lebenden WesenA unter allem Fleisch <besteht>; und nie mehr soll das Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu vernichten.
16Wenn der Bogen in den Wolken steht, werde ich ihn ansehen, um an den ewigen Bund zu denken zwischen Gott und jedem lebenden WesenA unter allem Fleisch, das auf Erden ist.
17Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist.
18Und die Söhne Noahs, die aus der Arche gingen, waren Sem und Ham und Jafet. Und Ham, das ist der Vater Kanaans.
19Diese drei sind die Söhne Noahs, und von ihnen ist die ganze Erde bevölkert wordenA.
20Und Noah, ein Landmann, begann auch, Weinberge zu pflanzenA.
21Und er trank von dem Wein und wurde betrunken und lag entblößt im Innern seines Zeltes.
22Und Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draußen.
23Da nahmen Sem und Jafet das Obergewand und legten es beide auf ihre Schultern und gingen <damit> rückwärts und bedeckten so die Blöße ihres Vaters; ihre Gesichter aber <hielten sie> so rückwärts <gewandt>, dass sie die Blöße ihres Vaters nicht sahen.
24Und Noah erwachte von seinem Wein<rausch> und erkannte, was sein jüngster Sohn ihm angetan hatte.
25Und er sprach:
Verflucht sei Kanaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!
26Und er sprach:
Gepriesen sei der HERR, der Gott Sems; und Kanaan sei sein Knecht!
27Weiten Raum schaffe Gott dem JafetA, und er wohne in den Zelten Sems; und Kanaan sei sein Knecht!
28Und Noah lebte nach der Flut <noch> 350 Jahre;
29und alle Tage Noahs betrugen 950 Jahre, dann starb er.
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Text für den 26.05.2012 aus dem »Ökumenischer Bibelleseplan (ÖAB) 2012«.
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