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Biblische Redensarten

Biblische Redensarten und Sprichwörter

Bibeln und andere Bücher im Regal

Viele Sprichwörter, die wir noch heute benutzen, stammen ursprünglich aus der Bibel, die meisten aus den biblischen Lehr- und Weisheitsbüchern. Die folgenden Beispiele kennt wohl jeder:

Viele biblische Bilder und Zitate sind als »geflügelte Worte« auch heute noch in der Alltagssprache lebendig: 

»Das ist ja ein Tohuwabohu!«

»Tohu wa bohu« heißt auf Hebräisch »wüst und leer«. So sah die Erde nach der ersten Schöpfungserzählung anfangs aus! (Genesis/1.Mose 1,2

»Ihr sucht wohl einen Sündenbock!«

Im Buch Levitikus (3 Mose) ist beschrieben, wie Israel den großen Versöhnungstag begangen hat: Für alle im Lauf eines Jahres angesammelte Schuld des Volkes werden zwei Böcke eingesetzt. Der eine wird als Sühnopfer geschlachtet. Dem anderen werden durch Handauflegung die Sünden Israels aufgeladen. Dann wird er im wahrsten Sinn des Wortes in die Wüste und »zum Teufel geschickt«, nämlich zum Wüstendämon Asasel. (Levitikus/3.Mose 16

»Jemandem die Leviten lesen«

Das 3. Buch Mose (Levitikus) enthält umfangreiche Verhaltensregeln. Sie betreffen den Gottesdienst und die Opfer, die von den Leviten durchgeführt wurden, aber auch das Leben in der menschlichen Gemeinschaft überhaupt. 

»Von Pontius zu Pilatus gehen«

Jesus wird im Prozess von Pontius Pilatus, der zunächst keinen Anlass sieht, Jesus zu verurteilen, zu Herodes als dem für Jesus zuständigen Landesfürst geschickt. Dieser sandte ihn aber wieder zu Pilatus zurück. (Lukas 23

»Du redest wie ein Pharisäer!«

Die besonders fromme Gruppe der Pharisäer gerät im Neuen Testament in die Kritik, sich selbst besser hinzustellen als sie sei. (Lukas 18

Auch die folgenden stehenden Redewendungen stammen alle aus der Bibel. Hätten Sie's gewusst?

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