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Das Buch Baruch

Das Buch Baruch

Das Buch Baruch nennt in der Überschrift einen Verfasser gleichen Namens. Der dort genannte Baruch war der Begleiter und Schreiber des Propheten Jeremia. So bezieht sich das Buch, wie vielfach geübt, auf eine namhafte Persönlichkeit in der Zeit des 7. und 6. Jh. v.Chr. Tatsächlich wurde das Buch viel später, wahr­scheinlich im 2. Jh. v.Chr., verfasst. Der Autor ist unbekannt.

In der Einleitung geht es um eine Geldsammlung der nach Babylonien deportierten Juden. Im Jerusalemer Tempel soll davon zum Wohl des babylonischen Königs Nebukadnezzar und seines Sohnes geopfert werden. Die Opferung ist mit der Hoffnung verbunden, die Gunst des Königs zu erhalten. An diesen Bericht schließt sich ein Bußgebet (Kap 1,15–3,8) an.

Die folgenden Verse preisen die Weisheit, die Gott den Menschen schenkte. Weise ist es, das Gesetz Gottes zu halten (Kap 3,9–4,4). Am Schluss beklagt eine Witwe namens Jerusalem in einer Sammlung von Liedern das Schicksal ihrer Kinder, worauf ihr Trost zugesprochen wird mit der Hoffnung auf baldige Schicksalswende (Kap 4 und 5).

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