Der Brief von Paulus an die Philipper
Im Philipperbrief begründet Paulus in ähnlicher Weise wie im Galaterbrief während eines Gefängnisaufenthalts die Zuversicht, die Strapazen seiner Gefangenschaft (wahrscheinlich in Ephesus) auszuhalten. Er tröstet sich in der Gewissheit, dass Sterben für ihn bedeutet, die Auferstehung selbst zu erleben. Andererseits ist er bereit, sich neu in den Dienst rufen zu lassen, wenn er gebraucht wird (Kap 1). Trotz aller Bedrängnisse und Gefährdungen beherrscht der Grundton der Freude den Brief:
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! (Phil 4,4)
Denn Christus ist den Weg der Erniedrigung gegangen und wurde erhöht (ein Christuslied: 2,5-11), und er wird mit seinem baldigen Kommen das Reich der Herrlichkeit aufrichten (3,20).






