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Der 1. Brief von Paulus an die Thessalonicher

Der erste Brief von Paulus an die Thessalonicher

Von der Erwartung der nahen Wiederkunft Christi ist auch der 1. Thessalonicherbrief geprägt. Er ist der vermutlich älteste erhaltene Paulusbrief. Die Gemeinde in Thessalonich war in ihrem Glauben an das baldige Kommen Christi durch den Tod von Gemeindegliedern verunsichert worden (4,13). Sie wollten wissen, ob die bereits Verstorbenen an der Wiederkunft Christi teilhaben würden oder etwa für immer verloren wären.

Darauf antwortet Paulus. Unter Berufung auf Jesus spricht er die Hoffnung aus, dass auch die bereits verstorbenen Gemeindeglieder nicht von Christus ausgeschlossen werden. Er erinnert zugleich daran, dass man jederzeit mit dem Kommen Christi rechnen muss. Seine Wiederkehr ist plötzlich, ohne Vorankündigung, zu erwarten:

Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. (1. Thess 5,2)

Bis dahin sollen sie ein Leben der Heiligung führen (4,3). Dazu gehört auch: Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen. (1. Thess 5,16-17

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